Erforschung und praktische Ausführung altertümlicher, aber auch historisch noch junger Verfahrensweisen und Kulturtechniken. Das Ergebnis sind Rekonstruktionen von Techniken oder Artefakten. Den Begriff prägte vor allem der Archäotechniker Wulf Hein.
Zwei Bücher für den „Experimentellen“ hat der Archäotechniker Wulf Hein unter die Lupe genommen. Sie bieten einen Überblick zur Experimentellen Archäologie und widmen sich einer byzantinischen Maschine.
Der erste Reenactor-Markt in Minden hat seine wundervollen Momente; hinterlässt aber auch gemischte Eindrücke. Da blieb viel Potenzial ungenutzt. Dennoch bieten nunmehr zwei Messen gute Möglichkeiten für die Living History.
Er ist ein Mitmach-Museum, der Geschichtspark Bärnau-Tachov in Bayern. Ottonendarsteller und andere Akteure haben die gerade im Entstehen befindliche Anlage in Augenschein genommen.
Das Saarland war einst tiefste römische Provinz. Die Villa Borg und die Internationale Reenactmentmesse IRM, mit ihrem Fokus auf römische Antike, passen schon aus diesem Grund hervorragend zusammen. Und wir besuchen ein berühmtes Mosaik.
Kompetente Sachbücher, die den Einstieg in die Living-History-Szene erleichtern, sind Mangelware. Mit „Römer selbst erleben!“ gibt der Theiss Verlag vor allem Zivildarstellern einen vorzeigbaren Leitfaden in die Hand.
Wohin geht die Reise für die Experimentelle Archäologie? Mehr Praxisorientierung muss es geben – und dieses Spezialgebiet soll in den Universitäten besser verankert werden. Das ist das Fazit der Exar-Tagung im Oktober im Pfahlbaumuseum…
Premiere in Unteruhldingen: 200 Darsteller aus acht Ländern zelebrieren das Geschichtsspektakel „H8“. Mit dem Multiperiod-Event wird auch die Zukunft von Freilichtmuseen ausgelotet.
Reden Museen und Living-History-Szene eigentlich noch miteinander? Die Debatten um Ideologien, Gütesiegel und Qualität haben einige Grabenkämpfe ausgelöst. Aber es gibt Ansätze für eine Annäherung.
Weihnachten steht vor der Tür! Da kommt der vierte Band der Bogenbauerbibel in deutscher Übersetzung gerade recht. Aber gibt es wirklich noch Neues zum Thema Traditioneller Bogen zu berichten? Die Antwort lautet schlicht: ja!
Living history mal anders: Steinzeit – Leben wie vor 5000 Jahren / Öde Steinzeit? Selber gucken und machen! / Abenteurer unterwegs: Steinzeitgerecht über den Atlantik / Keltenfest in Österreich / Kolossaler Kaiser in Trier
Weg von kostümierten Heimatforschern oder volkstümelnden „Germanen“ – hin zur seriösen Inszenierung von Geschichte: Die experimentelle Archäologie hat sich gewandelt. Wie sehr, zeigt das Buch „Lebendige Vergangenheit.“
Was immer Archäologen finden, diese Frage taucht garantiert auf: Wie haben sie es damals gemacht? Die Archäotechnik kann einige Antworten liefern. Aber was bedeutet sie tatsächlich für die Altertumswissenschaft?
Episode vom 1. Dezember 2006: Wir frönen der Bücherlust; sehen mal nach, was sich auf einer alten Kaiserpfalz so tut; lauschen einem Mix aus Mittelalter- und Weltmusik und galoppieren mit Pferden durch die Menschheitsgeschichte.
Es klingt verrückt: Mitten im modernen Frankreich bauen Mittelalter-Enthusiasten eine Burg wie im 13. Jahrhundert. Über mehrere Jahrzehnte soll der Bau Stein für Stein wachsen. Experimentelle Archäologie in ihrer extremsten Form.
Spaßfaktor contra musealer Darstellung. An dieser Glaubensfrage reibt sich die historische Szene seit Jahren. Kann ein Verband Frieden bringen? Oder ein Gütesiegel für Akteure? chronico fragte nach.
Es gibt wenige Bücher, die in der Mittelalterszene Wellen schlagen. Die Reihe des Verlags Philipp von Zabern „Mittelalterliche Kampfweisen“ hat das Zeug dazu. Sie nimmt Talhoffers Fechtbuch auseinander. Band eins ist jetzt erschienen.
Die griechische und römische Antike steckt voller musikalischer Geschichten. Ob einfache Hirten, Gelehrte oder rauschende Feste – Musik gehörte stets dazu. Nur, wie klangen diese Melodien? Musica Romana hat die Antwort.