Reconquista Als Spanien christlich wurde

Buchcover der beiden vorgestellten Titel © Torsten Kreutzfeldt

Von 711 bis 1492 existierten islamische Reiche auf der iberischen Halbinsel. Nicht aus deren Sicht, sondern aus dem Blickwinkel ihrer christlichen Gegenspieler gibt es Neues auf dem Buchmarkt. Ein kritischer Blick.

Iberische Halbinsel im Fokus

Eine Würdigung der Leistungen der „Mauren“ genannten islamischen Eroberer und Einwanderer erfolgte in zahlreichen Büchern und Publikationen. Andalusienreisen und eine von der Orientalistik verursachte Romantik machten es möglich. Die Alhambra (der maurische Palast in der Stadt Granada) und die große Moschee von Córdoba sind beliebte Reiseziele. Ein Spanien der „drei Kulturen“ und die viel gepriesene andalusische Toleranz werden von der Touristik heraufbeschworen. Eine der drei Kulturen kommt auf dem Buchmarkt weniger gut weg, es ist die christliche Seite, die mit Wiederbesiedlung und Wiedereroberung bis 1492 den Islam von der iberischen Halbinsel verdrängte.

Seit dem großen wissenschaftlichen Überblick von Ludwig Vones „Geschichte der Iberischen Halbinsel im Mittelalter (711 – 1480)“ von 1993 warte ich vergeblich auf eine weitere gute Darstellung der spanischen Mittelaltergeschichte. Allerdings sind Ende 2008 zwei Bücher erschienen, die sich zumindest mit Mosaikstückchen des Themas befassen: Die wissenschaftliche Untersuchung „Reconquista und Kaiseridee. Die Iberische Halbinsel und Europa von der Eroberung Toledos (1085) bis zum Tod Alfonsos X. (1284)“ von Miguel-Angel Caballero Kroschel sowie das Buch „Maurenland, Christenland. Ein Ritter, ein König und ein Poet: Drei Jahrhunderte spanische Reconquista“ von Isabel Blanco del Piñal.

Beide Werke setzen erst ein, als die Dominanz des Islam im 11. Jahrhundert durch den Zusammenbruch des Kalifats von Córdoba bereits gebrochen war. Beide Autoren sind spanischer Abstammung, haben daher auch leichteren Zugang zum spanischsprachigen Quellenmaterial, die Bücher selbst wurden auf Deutsch verfasst. Caballero Kroschel bietet einen wissenschaftlichen Überblick bis zum Jahr 1284, dem Tod des kastilischen Königs Alfonso X., el Sabio, und untersucht hier besonders das spanische Kaisertum. Blanco del Piñal bietet uns einen biografischen Zugang zum Thema Reconquista an. Drei von ihr ausgewählte Persönlichkeiten werden vorgestellt: El Cid, König Alfonso X. und Cervantes. Der Ansatz ist also völlig unterschiedlich und beide Werke unterscheiden sich zudem, was Anlass und Zielgruppe betrifft. Sie müssen deswegen auch völlig unterschiedlich bewertet werden.

Alles beginnt mit El Cid

Die Arbeit von Caballero Kroschel im schlichten Pappeinband ist das, was ich als wissenschaftliche Bleiwüste bezeichnen würde. Immerhin gibt es zwei Fotos (s/w, eins davon lieblos auf dem Umschlag abgedruckt) und ausgezeichnetes Kartenmaterial (leider sehr klein). Einige wichtige Begriffe werden zu Beginn in einem Glossar erklärt. Es handelt sich um eine Doktorarbeit an der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg.

Dem Autor ist ein ausgezeichneter geschichtlicher Überblick von 1085 bis 1284 aus Sicht des christlichen Königreichs León-Kastilien gelungen. Der Schwerpunkt liegt auf Politik und Militär. Kulturgeschichte und Alltagsgeschichte konnte ich nicht erwarten. Neben dem Christentum, dem aufkommenden Santiago-Kult, war es der in Asturien entwickelte Neogoticismus, der besonders das asturische Nachfolgereich León-Kastilien als Erbe des durch den Islam untergegangenen Westgotenreichs legitimierte.

Bei der Erklärung des Phänomen El Cid und seines kurzfristigen Fürstentums Valencia bleibt Caballero Kroschel konservativ und neigt dem spanischen Geschichtsgroßmeister Menéndez Pidal zu. Rodrigo Diáz de Vivar, el Cid, hatte demnach nie aufgehört, ein Vasall des Kaisers von León und König von Kastilien zu sein. Die Annäherung des El Cid an den König von Aragón, wie sie Richard Fletcher in seiner Biografie des kastilischen Söldnerhauptmanns darstellt, ignoriert Caballero Kroschel völlig.

Helden ohne Erben

Es war am Ende Alfonso VI. von León-Kastilien, der Valencia mitsamt der Witwe des Cid und dem ganzen Volk vor dem Ansturm der muslimischen Almoraviden evakuierte. El Cid hinterließ keinen männlichen Erben, der seine Nachfolge antreten konnte. Auch Alfonso VI., der mit der Eroberung von Toledo die Renaissance des Westgotenreich in greifbare Nähe gerückt und damit aber auch das Eingreifen der almoravidischen Gotteskrieger heraufbeschworen hatte, verlor noch vor seinem Tod den einzigen Sohn.

Die älteste Tochter Urraka, einst mit einem burgundischen Adligen verheiratet und inzwischen Witwe, übernahm die Nachfolge. Alfonso VI, der zu Lebzeiten schon viele Schlachten verloren hatte, erlitt, wie Caballero Kroschel schreibt, nun eine „posthume Niederlage“: Die angeordnete Verheiratung der Infantin (Prinzessin) Urraka von León-Kastilien mit dem König von Aragón, Alfonso dem Schlachtenkämpfer, erwies sich als Katastrophe, die zu einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg führte, einem Ehekrieg im wahrsten Sinne des Wortes. Urraka, Kaiserin von León und Königin von ganz Spanien, wie sie oft titelte, konnte trotz der Abspaltung der Grafschaft Portugals und der Besetzung von Teilen von Kastilien durch Aragón ihre Stellung halten. Die Neubewertung der Regierungszeit von Urraka durch die Zuweisung der Schuldfrage der unseligen Verheiratung mit Aragón an ihren Vater Alfonso VI. ist endlich eine notwendige Rehabilition der vielfach durch Historiker gescholtenen spanischen Königin und ihrer unglaublichen Regierungsleistung in schwieriger Zeit.

Alfonsos Ansprüche

Weder Toledo noch die Einheit von León-Kastilien gingen verloren. Urrakas Sohn Alfonso VII. kann die Dominanz von León-Kastilien wieder herstellen, aber weder verhindert er die Unabhängigkeit, noch das Erstarken von Aragón. Seine Feldzüge erweisen sich als wirkungslos. Er ist wahrscheinlich der letzte Kaiser des Neo-Westgotenreichs kastilischer Prägung. Seine verhängnisvollste Entscheidung ist die Teilung des Reiches unter seinen Söhnen. Von 1157 bis 1230 gingen León und Kastilien wieder getrennte Wege. Dominanz und Kaiseridee waren damit gestorben. Der Imperatorenanspruch wurde daher weder von Alfonso VIII. nach seinem Sieg über die Mauren von Las Navas de Tolosa im Jahr 1212 noch durch die Wiedervereinigung der beiden Königreiche durch Fernando III. 1230 wieder in Erinnerung gerufen.

Inzwischen war auch die zweite Welle von Gotteskriegern, die Almohaden, geschlagen worden und bis auf das Emirat Granada gab es keine islamischen Gebiete mehr auf der iberischen Halbinsel. Am Ende seines Buches beschäftigt sich der Autor mit dem Wiederaufleben der Kaiseridee durch Alfonso X., dem Weisen, der sich tatsächlich in vielerlei Hinsicht als klug erwies, was Förderung von Wissenschaften, Musik, Justiz und Kultur betraf, aber politisch und wirtschaftlich auf ganzer Linie scheiterte, bis er in den Kriegen gegen seinen Sohn entkräftet starb.

Viel zu wenig von Caballero Kroschel herausgearbeitet: Alfonsos Anspruch auf einen Kaisertitel unterschied sich von dem vorherigen Titel des Kaisers von León grundsätzlich: Weil er über seine Mutter Elisabeth eng mit den Staufern verbunden war, erhob Alfonso X. Anspruch auf den Titel des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches, ohne ein einziges Mal Reichsgebiet betreten zu haben oder dies überhaupt zu planen. Was wollte er mit diesem Titel in Spanien? Wieso er fast sein Leben lang diesem Anspruch hinterher rannte und damit sein eigenes Königreich ruinierte, konnte auch Caballero Kroschel nicht abschließend aufklären.

Ungeklärte Kaiseridee

Eine spanische Kaisertradition, die erst mit Alfonso X. ihren Abschluss findet, kann ich also nicht sehen. So ist kritisch anzumerken, dass die Unterschiede zwischen der alten spanischen Kaiseridee, die auf dem Neogoticismus und damit auf einer Nachfolge der Westgotenherrschaft fußt –, und dem Kaisertitel des Heiligen Römischen Reiches nicht ausreichend klar dargestellt werden. Diese ausführlich und klar aufzuzeigen, wurde leider von Caballero Kroschel versäumt.

Interessant wäre hier eine Untersuchung des spätantiken lokalen Imperatorentitels, zu dem mehr Beziehungen bestehen als zum Heiligen Römischen Reich, wie spanischer Historiker längst bei der Untersuchung des Imperatorentitels von León bemerkt haben. Hier rächt sich die enge Ziehung des Zeitrahmens von 1085 bis 1284 durch Caballero Kroschel. Eine Berücksichtigung der Regierungszeit von Sancho dem Großen (1000 bis 1035), der sicherlich neben seinem Sohn Fernando von León-Kastilien einer der Väter des spanischen Kaiseridee war, hätte zum Thema mehr Klarheit gebracht, als die verwirrende Jagd nach dem Erbe der Staufer durch Alfonso X.

Rückgriff auf das Westgotenreich, tatsächliche militärische Macht, der Besitz der Stadt León und die Dominanz über alle anderen iberischen Königreiche – all dies bildete das Fundament des spanischen Kaisertums. Mindestens zwei dieser Voraussetzungen fehlten Alfonso X. Aber da Caballero Kroschels Werk in der Reihe „Beiträge zur Deutschen und Europäischen Geschichte“ erschien, ging es wohl mehr darum, den Bogen zwischen Deutschland und Spanien zu schlagen, als angemessen auf Entstehung, Entwicklung und Untergang des spanischen Kaisertums einzugehen. Die Darstellung der historischen Entwicklung der Reconquista ist bestens gelungen; warum dies mit dem Referieren einer (unzureichenden) Darstellung einer spanischen Kaiseridee gekoppelt werden musste, erschließt sich mir nicht und das ist bedauerlich. Denn diese Idee ist in dem Buch ungeklärt geblieben.

„Edler Kämpe“ und weiser Dichterkönig

Blanco del Piñal bietet nun einen völlig anderer Ansatz. Sie liefert keine Gesamtdarstellung der Zeit der Reconquista, sondern nimmt sich drei Persönlichkeiten vor, die ihrer Meinung nach in besonderer Weise die Reconquista verkörpern.

Bei El Cid mag ich zustimmen, König Alfonso X. hatte besondere, bereits erwähnte, kulturelle Verdienste, aber wie der Bogen zur Reconquista bei Miguel de Cervantes zu schlagen ist, konnte ich mir vor dem Lesen nicht vorstellen. Zwischen den drei Personen fügt sie kurze historische Überleitungen ein, die den Zusammenhang erleichtern. Blanco del Piñal ist keine Wissenschaftlerin, sie will schöne Geschichten erzählen, das merkt man sofort. Das gelingt ihr, man liest das Buch mit Vergnügen, und damit ist schon viel gesagt. Zahlreiche Fotos und Karten lockern die drei Biographien auf.

Der Cid der Blanco del Piñal, ihr „Kämpe“, wie sie ihn nennt, ist ein edler Ritter, er ist nicht herausgelöst aus den Legenden der spanischen Romanzen und der Spielmannsdichtung. Sie kann den inzwischen als Söldnerführer entlarvten Rodrigo nicht trennen von all den Erwartungen und dem folkloristischen Beiwerk eines spanischen Nationalhelden. Es gelingt ihr nicht, sich vom „La España del Cid“ des Ramón Menéndez Pidal zu lösen, der selbst bei historischen Darstellungen oft genug in die Sprache der Romanzen verfiel. Für sie scheint El Cid der Held in einem Märchen zu sein und so beschreibt sie ihn.

Einen unerwarteten Kontrast gibt es bei Alfonso X. Für diesen Teil hat sich das Buch gelohnt. Steht bei Caballero Kroschel das politische Scheitern bei dem Erlangen der Kaiserkrone, der Verwaltung Kastiliens und dem Lösen der Thronfolge im Vordergrund, so sieht Blanco del Piñal den ganzen Menschen Alfonso, der das orientalische Sevilla liebte und sich dort mit einem großen Stab von Wissenschaftlern, Literaten und Übersetzern umgab. Natürlich hat Alfonso seinen Vater Fernando, der den Süden Spaniens eroberte, nicht übertroffen, aber Kastilien ist nahezu ungeschmälert erhalten geblieben. Der „gelehrte König“, wie die Autorin ihn nennt, hat darüber hinaus Dinge erschaffen, die mehr als Reichtum und Macht von bleibender Dauer sind und ihn auch ohne Kaisertitel herausheben unter den Königen des 13. Jahrhunderts.

Mit den „Las Siete Partidas“ schuf König Alfons ein nahezu modernes Gesetzeswerk, das altes Recht aus Altkastilien und Westgotenreich ablösen sollte und es dennoch es schwer hatte, sich zu seiner Zeit durchzusetzen. Auch der Titel „Baumeister der kastilischen Sprache“ gebührt diesem König zu Recht. Ohne sein Beharren auf die Durchsetzung des Kastilischen als Schriftsprache und dem Verdrängen des Lateinischen in diesem Bereich wäre das heutige Spanisch nicht denkbar.

Das literarische Schaffen von den Gesängen der „Cantigas de Santa Maria“ (oftmals übrigens nicht in Kastilisch, sondern in der leonisch-galicischen Sprache) bis hin zum berühmten Spielebuch mit seinen wundervollen Miniaturen macht ihn schon unsterblich. Zudem ist sein Name untrennbar mit der Übersetzerschule von Toledo verbunden, die er mit allen Mitteln und mit Herz und Verstand förderte. Dadurch haben viele Werke aus dem Altertum erst wieder ihren Weg aus dem arabischen Raum herüber in unsere Breiten gefunden. Eine vollständige Aufzählung der Werke von Alfonso X. mit kurzen Beschreibungen des Inhalts und der darin enthaltenen Miniaturen rundet diesen Teil des Buches vorteilhaft ab.

Vom Dichterkönig zum Dichter

Es ist schon eine lange Zeit vom Tod Alfonsos im 13. Jahrhundert bis zur Geburt des Soldaten und Dichters Cervantes im Jahr 1547. Längst regierten die Habsburger ein im 16. Jahrhundert entstandenes Königreich Spanien. Die Dynastie Alfonsos und selbst sein Königreich León-Kastilien existierten nicht mehr. Der historische Bogen ist der Autorin gut gelungen, allerdings ist ihre Sicht zu deutsch. Während der Bauernaufstand erwähnt werden, der nun mal in Deutschland stattfand, fehlt der für Spanien erheblich wichtigere – und beinahe zeitgleiche – Comunero-Aufstand der kastilischen Städte, die sich dem Herrschaftsantritt der Habsburger widersetzten, völlig.

Wie sehr die kastilischen Kommunen bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts ausbluteten und verarmten, wird in der Geschichte dieser Aufstände deutlich. Blanco del Piñal hätte darauf eingehen müssen. Denn das ist genau die Welt, in der Cervantes seinen fahrenden Ritter Don Quijote mit all seiner Desillusionierung angesiedelt hatte. Die Vertreibung der Juden und die Verfolgung der Mauren werden hinreichend erwähnt. Beide Folgen der Reconquista sind ein Schlüssel für das Werk des Dichters. Aber nur ein Schlüssel. Es wäre ein Fehler, die Aufstandsgeschichte der Comuneros den heutigen kastilischen und leonesischen Separatisten zu überlassen. Wie sehr Kastilien den Dichter noch prägte, wird in seinem Drama über den Kampf und Untergang der Stadt Numantia deutlich.

Nach dem Ende der historischen Überleitung, zusätzlich ausführlicher Schilderung der Schulden seines Vaters, bleiben für den Dichter selbst nicht mehr viele Seiten. Auch hier liefert uns die Autorin eine vollständige und übersichtliche Aufstellung seiner Werke. Für weitere Deutungen und Interpretationen über die biografischen Notizen hinaus reichte der Raum nicht mehr aus. Und längst ist die Reconquista zu einer nicht nur von Spanien veranstalteten Conquista geworden, zu einer Welteroberung.

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1 Kommentare

  1. Teilweise unsachlicher und von polit-alternativen meinungen geprägter artikel. In Teilen nachvollziehbar, jedoch innerlich wissentschaftlich-jugendlich.

    06. April 2013, 00:04 Uhr • Melden?
    von von Poll
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