Speyer Attila und die Hunnen

Künstlich deformierter Schädel eines Hunnen und Keramikfund. © Kurpfälzisches Museum, Heidelberg

Die neue Großausstellung des historischen Museums der Pfalz Speyer entführt in die Zeit der Völkerwanderung. Die Reiternomaden Attilas und seiner Nachfolger eroberten im 4. und 5. Jahrhundert ein riesiges Reich. Sie schoben ganze Völker…

Die neue Großausstellung des historischen Museums der Pfalz Speyer entführt in die Zeit der Völkerwanderung. Die Reiternomaden Attilas und seiner Nachfolger eroberten im 4. und 5. Jahrhundert ein riesiges Reich. Sie schoben ganze Völker vor sich her und setzten dem Römischen Imperium gehörig zu. Die Ausstellung zeigt unter anderem die fremdartige Sitte der Schädeldeformation, die wertvollen Diademe hochgestellter hunnischer Frauen und die schweren hunnischen Kessel. In Szene gesetzt sind auch Grabfunde der hunnischen und germanischen Adligen. Zu bestaunen gibt es die Bewaffnung der Reiterkrieger, ihre Bögen und Schwerter, und die Waffen ihrer germanischen Vasallen. Die Stücke, darunter in Deutschland bisher noch nie gezeigte Leihgaben ausländischer Museen, sind vom 17. Juni bis 6. Januar 2008 zu sehen.

Artikel aus der Rubrik „Geschichtsszene“

  • Ein Traum von Rom

    Authentisches und Phantastisches umwaberten die Römertage „Brot&Spiele“ am vergangenen Wochenende in Trier. Anspruch und Wirklichkeit lagen manchmal weit auseinander. Ein tendenziöser Erlebnisbericht.

  • Heinrichs Mannen zu Wilhaim

    Die Living-History-Karte Süddeutschlands zeigt vor allem Antike, frühes und sehr spätes Mittelalter. Jetzt schicken sich Enthusiasten an, eine Lücke zu schließen. Mit einem ottonischen Lager ab 17. September in Weilheim.

  • Der Nase nach ins alte Rom

    Das Römerkastell Saalburg im Taunus gehört zum Unesco-Welterbe Limes. Und zum Unesco-Welterbetag Anfang Juni präsentierte sich das Museum mit einem Aktionstag. Erstmals drehte sich dort alles um Gladiatoren.

  • Museum zeigt alamannische Kämme

    „Kämme der Alamannen" ist das Thema einer Sondervitrine, die ab sofort im Erdgeschoss des Ellwanger Alamannenmuseums steht.

1 Kommentare

  1. Absolut sehenswert! Das Thema ist recht umfassend dargestellt und wird mit vielen Sinnen erfassbar. Eine der besten archäologischen Ausstellungen der letzten Zeit. Kann man nur empfehlen!

    17. September 2007, 20:09 Uhr • Melden?

Ihr Kommentar zum Artikel „Attila und die Hunnen“


Sie sind angemeldet als

abmelden