Speyer Attila und die Hunnen

Künstlich deformierter Schädel eines Hunnen und Keramikfund. © Kurpfälzisches Museum, Heidelberg

Von Marcel Schwarzenberger
publiziert am 05. Juni 2007 in Geschichtsszene

Die neue Großausstellung des historischen Museums der Pfalz Speyer entführt in die Zeit der Völkerwanderung. Die Reiternomaden Attilas und seiner Nachfolger eroberten im 4. und 5. Jahrhundert ein riesiges Reich. Sie schoben ganze Völker…

Die neue Großausstellung des historischen Museums der Pfalz Speyer entführt in die Zeit der Völkerwanderung. Die Reiternomaden Attilas und seiner Nachfolger eroberten im 4. und 5. Jahrhundert ein riesiges Reich. Sie schoben ganze Völker vor sich her und setzten dem Römischen Imperium gehörig zu. Die Ausstellung zeigt unter anderem die fremdartige Sitte der Schädeldeformation, die wertvollen Diademe hochgestellter hunnischer Frauen und die schweren hunnischen Kessel. In Szene gesetzt sind auch Grabfunde der hunnischen und germanischen Adligen. Zu bestaunen gibt es die Bewaffnung der Reiterkrieger, ihre Bögen und Schwerter, und die Waffen ihrer germanischen Vasallen. Die Stücke, darunter in Deutschland bisher noch nie gezeigte Leihgaben ausländischer Museen, sind vom 17. Juni bis 6. Januar 2008 zu sehen.

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1 Kommentare

  1. Absolut sehenswert! Das Thema ist recht umfassend dargestellt und wird mit vielen Sinnen erfassbar. Eine der besten archäologischen Ausstellungen der letzten Zeit. Kann man nur empfehlen!

    17. September 2007, 20:09 Uhr • Melden?

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