Tagung Forschungen zum Göttinger Barfüßeraltar von 1424

Geschlossener Zustand: Ausschnitt des gewaltigen Bildprogramms. © Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

Der größte, ausschließlich gemalte Flügelaltar Norddeutschlans steht im Brennpunkt einer offenen Tagung des Niedersächsischen Landesmuseums und der Göttinger Universität.

Bildprogramm, Maltechniken und Funktion des Göttinger Barfüßeraltars werden bei dem internationalen Kolloqium vom 28. bis 30. September im Landesmuseum Hannover diskutiert. Der ehemalige Hochaltar der Kirche des Göttinger Franziskanerkonvents stammt aus dem Jahr 1424 und zählt zu den kostbarsten Stücken der Niedersächsischen Landesgalerie. Die Tagung steht Fachleuten und Interessierten gleichermaßen offen. Tagungsgebühr: 60 Euro (erm. 30 Euro). Die Ergebnisse der Veranstaltung werden in einem Kolloquiumsband veröffentlicht. Mehr Informationen gibt Dr. Cornelia Aman, Telefon (05 11) 9 80 76 27.

Artikel aus der Rubrik „Geschichtsszene“

  • Die Anatomie des Schwertkampfs

    „I.33“ oder „Cod. Icon 393“ sind Codes für mittelalterliche Fechtbücher. Der Hamburger Schwertkampfverein Hammaborg erweckt sie zu neuem Leben. Aktuell mit Handschrift „44 A 8“ des Peter von Danzig.

  • Schluss für Alamannenmuseum?

    Klamme Zeiten für Kultur: Immer mehr Kommunen müssen den Gürtel enger schnallen und sparen, wo es geht. Das Alamannenmuseum in Ellwangen (Baden-Württemberg) könnte bald ein Opfer dieser Entwicklung werden.

  • Spektakel für Marktfans

    Gaukler, Magier, Spielleute, Musici und die Darstellung von mittelalterlichen Lebensweisen erwarten die Gäste von Schloss Oelber am Wochenende, 27. und 28. September.

  • Thesen, Antithesen und die Kanzlerin

    Anonyme Anzeige, Betrugsvorwürfe und der ewige Zweifel. Kalkriese trägt schwer an der selbst auferlegten Bürde, der mögliche Ort der Varusschlacht zu sein. Wissenschaftler und Ministerium kommen zu Wort.

Ihr Kommentar zum Artikel „Forschungen zum Göttinger Barfüßeraltar von 1424“


Sie sind angemeldet als

abmelden