Finanzdesaster Herrenhäuser Ritterspektakel endet im Chaos

Der zweite Versuch, einen Mittelaltermarkt im idyllischen Georgengarten in Hannover-Herrenhausen aufzuziehen, endete in einem finanziellen Desaster. Der Veranstalter Ringwelt konnte den Akteuren nach der Anfang Juni zu Ende gegangenen Veranstaltung nur Bruchteile ihrer Gage auszahlen. Das teilte Ringwelt-Chef Kai Markus auf Nachfrage von Mittelalter-Spectaculum.de mit. Auch das Konzept des Events fand bei vielen Besuchern wenig Anklang.

Griff in die Kasse spaltet Orga-Team

Wie im vergangenen Jahr zog sich das Spektakel über eine Woche in unmittelbarer Nachbarschaft der berühmten Herrenhäuser Gärten hin. Neben zahlreichen Kleinkünstlern traten auch Musikgruppen wie Faun und Cradem Aventure auf. Wenige Tage vor dem Schlusspfiff dann der Super-GAU: Ein Mitglied des Organisationsteams griff ohne Absprache mit Markus in die Kasse, um interne Finanzangelegenheiten zu regeln, erklärte Markus. “Damit ist die ganze Veranstaltung hochgegangen”, sagte er. Er habe die Zusammenarbeit sofort gekündigt und Anzeige erstattet.

Damit war ein Auflösungsprozess vor allem am letzten Tag vorprogrammiert. Einige Akteure verweigerten den Auftritt. Ein Lob von Markus gab es für Faun, die dennoch für ihr teils extra angereistes Publikum spielten. Dennoch fiel das Programm in sich zusammen, was einen weiteren Negativkreislauf in Gang setzte: Die Tagestickets wurden wegen fehlender Acts verbilligt angeboten. Damit fielen die zu erwartenden Tageseinnahmen geringer aus. Auch dieses Geld fehlt nun in der Abrechnung unter anderem für Künstlergagen. Insgesamt sei ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden, sagte Markus. “Das alles war ja nicht vorhersehbar. Hier ist ein Vertrauensverhältnis komplett zerrüttet worden”, sagte er.

Markus wolle nun einen Fonds für die Akteure einrichten und die Angelegenheit juristisch klären. Zumindest einen Teil ihrer Gage sollen die Künstler nachgezahlt bekommen, versicherte er. “Aber jetzt müssen wir uns intern erst einmal neu ordnen.” Enttäuscht vom Boykott vieler Akteure zeigte sich Faun-Sänger Oliver Sa Tyr. Markus, so die Einschätzung des Musikers, solle weiter als Veranstalter auftreten können. Nur so könne aus Fehlern gelernt und entstandener Schaden wieder gutgemacht werden, sagte Oliver Sa Tyr auf MS-Anfrage. Er sah die Sache aus professioneller Sicht im Sinne der Besucher: “Wir sind ohne Gage nach Hause gefahren, hatten aber dennoch schöne Konzerte in Hannover.”

Wo blieb das Familiäre?

Als fatal erwiesen sich auch Teile des Veranstaltungskonzeptes. Die Erstauflage 2004 brillierte mit kleinen, aber oft liebevoll gestalteten Lagern. Diese fast “familiäre Atmosphäre” – wie sie von vielen Besuchern empfunden wurde – gab es diesmal nur bedingt. Einige Gruppen fühlten sich ins Abseits gedrängt. Dafür dominierten die Gassen der Händler. Und die seien auch der Hauptgrund für die Änderung gewesen, sagte Markus.

Nachdem etliche Händler die Trennung von Lager und Markt kritisierten, habe er diesmal alles “offener” gestalten wollen. “Aber jetzt waren alle Seiten nicht zufrieden”, so das Fazit von Ringwelt. Und so mancher vermisste auch die in Niedersachsen vertrauten Gesichter der Mannschaften des Celler Heerlagers sowie des Ritterbundes Hartmann von Aue. Das Turnier bestritt in diesem Jahr eine tschechische Showkampfgruppe. “Nett, aber nicht mitreißend”, so beschrieb eine Besucherin ihren Eindruck. Wirklich zufrieden war auch Markus nicht mit der Gruppe.

Sollte es zu einem nächsten Mal kommen, werde er sein Konzept gründlich umarbeiten, sagte der Ringwelt-Chef. “Mehr wie 2004” solle es dann werden – also mehrere kleinere Dörfer, die von Darstellern belebt würden. Doch zuvor muss Ringwelt seine Finanzen ordnen und sich neu aufstellen. Eine feste Aussage zur Zukunft des Events mochte Markus noch nicht geben.

Der Kommentar

Einmal mehr wirft der Verlauf des Herrenhäuser Ritterspektakels die Frage nach dem Ziel eines Mittelaltermarktes auf. Die Antwort scheint auf dem ersten Blick einleuchtend: Der Besucher soll etwas für sein Eintrittsgeld bekommen. Fakt. Da hilft es dem Veranstalter wenig, sein Konzept vor allem auf eine Teilnehmergruppe auszurichten – die Händler nämlich. Dabei geht es nicht einmal um den immer wieder diskutierten Widerspruch zwischen Authentizität und “Mittelaltermarkt”. Der Begriff ist fest etabliert und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass es bei solchen Events in erster Linie auf Unterhaltung und nicht zwingend auf Wissenschaft ankommt. Die Frage ist also nicht so sehr, wie viel “Mittelalter” steckt im Event, sondern wie viel “Markt”. Und Letzteres dominierte in der Ringwelt-Veranstaltung – zum Verdruss vieler Besucher. Der Vertrauensbruch innerhalb des Organisationsteams, der zum finanziellen Kollaps führte, wirkte dann nur noch wie ein Katalysator für das Negativimage der Veranstaltung. Jetzt hilft nur noch ein reiner Tisch und eine frisch aufgelegte Konzeption, die frühzeitig viele Akteure einbindet – und den zahlenden Besucher im Blick hat. Dann kann es eine gute dritte Auflage des Spektakels geben. Das nötige Engagement ist vorhanden.

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8 Kommentare

  1. Warum Groß?
    warum immer mehr ?
    Ich fand den Markt damals an der Kirche richtig schön.
    Das neue Kommerzkonzept von 2004 hat mir schon nicht gefallen,von 2005 mal gar nicht zu sprechen.
    mfg
    Lazarus

    13. Juni 2005, 21:06 Uhr • Melden?
    von
    1
  2. [b]1.[/b] Es waren zu viele Händler da.
    [b]2.[/b] Ich zahle keinen Eintritt um was kaufen zu können.
    [b]3.[/b] Zum Anfassen und Lernen von Geschichte gibts da echt zu wenig. Warum muss ich mir über all Sorgen machen was ich anfasse? Wo gibts Mitmachaktionen die bezahlt sind durch den Eintritt- Töpferkurse? Ich traute mich net so recht Korbflechten und kerzenziehen mitzumachen, weil nur Kinder anscheinend willkommen waren, Erwachsene werden misstrauisch beäugt.
    Kettenhemd basteln, Filzen, es gibt so viel was “Echt Mittelalter” wäre.

    [b]4.[/b] Die Veranstaltungen.
    Eigentlich toll gemacht, aber Urheberrechtsverletzungen sollten nicht [b]so[/b] Gang und Gäbe sein. Peinlich, sowas. Nicht mal die Namen der Phantasietiere waren ausgedacht- Fangorn….

    Dennoch, Goldwaschen hat Spaß gemacht und auch Bogenschießen ist prima.
    Warum nicht wie beim Schützenfest keinen Eintritt, dafür aber für alles was man macht zahlen?
    Oder eben, Eintritt ja aber dann nicht auch noch für jeden Scheiss zahlen müssen.

    14. Juni 2005, 16:06 Uhr • Melden?
    von Azila
    2
  3. Ganz besonders hat mich in diesem Jahr der Auftritt dieser “Extremisten” gestört. Wer sich derartig von aggressiv klingendem Radau zudröhnen lassen will, sollte doch in einem anderen Rahmen seinen lauten Platz finden. Meiner Meinung nach hat sowas auf einer Mittelalter-Veranstaltung nichts zu suchen.
    Und weil die Luxus-Musiker vermutlich nicht umsonst gespielt haben, durfte ein jeder, der sich diesem Lärm ausgesetzt hat, auch gleich 27€ Eintritt zahlen. So lockt man die Besucher an, oder wie? Und die Truppe aus Celle habe ich auch vermißt.
    Als Fazit kann ich mich nur meinem Vorredner anschließen: An der Marktkirche war es gemütlicher. Großveranstaltungen gibt es doch auch in unserer Gegend genug.

    20. Juni 2005, 10:06 Uhr • Melden?
    von Manfred
    3
  4. Also der Artikel ist schlecht recherschiert und inhaltlich so nicht richtig. Als Presse sollte man wohl immer bemüht sein, möglichst objektiv zu ermitteln, dass heißt mehrere Seiten zu beleuchten, ehe man seinen Artikel schreibt. Ich finde es eine totale Frechheit, dass Kai Markus eine Unfähigkeit, so einen großen Event zu organisieren, anderen in die Schuhe schiebt. 1.Es ist nicht richtig, dass ein ungenanntes Mitglied des Organisationsteams in die Kasse gegriffen hat. Kai Markus selbst hat den Vertrag unterschrieben, in dem alles geregelt war und somit warem ihm Kondition und Zahlungstermin bekannt. Aber das wird dann ja hoffentlich der Staatsanwalt klären und dann wird das ungenannte Mitglied zu seinem Recht kommen.
    2. lag das Scheitern dieser völlig überdimensionierten Veranstaltung wohl mehr in der Unfähigkeit von Kai Markus vernünftig zu organisieren und zu koordinieren bzw. auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Das begann schon mit der Tatsache, das am Eröffnungstag keine Eintrittskarten da waren, obwohl man diese ja sogar im Vorverkauf angeblich hätte erwerben können. Das Disaster setzte sich so die ganze Woche fort. Es gab keinerlei bzw. falsche Informationen über das Programm und den Wochenablauf. Immer wieder wurde auf die Internetseite verwiesen, auf der keine Informationen zu finden waren, mal davon abgesehen, dass sie fast unleserlich ist durch die kleine Schrift auf schwarzem Hintergrund. Immer wieder mußten die Leute, die extra bis zu den Kassen gekommen waren, um sich zu informieren, unverrichteter Dinge wieder gehen. Es gab entweder gar keine oder nur falsche Informationen und die Kassenleute wurden dann der Puffer für den Ärger der Leute, denn Kai Markus war ja immer nicht zu erreichen. Im Zeitalter von Kopierer und Computer war es nicht möglich, kurzfristig Handzettel herzustellen und diese zu verteilen. Offensichtlich konnte man auch nicht die einfachsten und vor allem kostenlosen Werbemöglichkeiten nutzen. Aber das noch weiter auszuführen, würde wohl zu weit ins Detail gehen.
    3. hätten am Sonntag die Herren und Damen Künstler- ein Hoch auf die Ausnahme Faun- am Sonntag ihr Programm normal durchgezogen, dann wären auch die normalen Eintrittspreise in Ordnung gewesen und es hätte sich noch genug Geld in der Kasse befunden, um allen einen akzeptablen Abschlag zu zahlen. Aber nicht einmal vier Wochen noch dem Markt hält es Kai Markus für nötig sich bei den Leuten zu melden, die von ihm Geld bekommen. Dafür steht die Taktik “Hase duck dich” immer noch bei ihm auf der Tagesordnung. Da hilft wohl dann nur der Rechtsweg.
    Und zum Abschluß 4. zum Thema zu viele Händler: es gab noch mehr als Goldwaschen und das kostenpflichtige Bogenschießen, zum Beispiel konte man kostenlos am Kinderritterturnier mitmachen, Seil springen, Ringe werfen, Korb flechten (auch Erwachsene!), Puppentheater usw. Sicher mußte man ein bißchen suchen und die einzelnen Aktivitäten wurden einem nicht auf dem Silbertablett serviert. Aber da war ja wohl eher der Veranstalter gefordert- ein kleiner Übersichtsplan hätte Abhilfe geschaffen.
    Fazit: ein neues Konzept mit einem neuen Veranstalter ist wohl bitter nötig, um das schöne Gelände um den Leibnitztempel zu beleben.
    Absolut positiv zu bemerken ist, dass es in diesem Jahr saubere Toilettenwagen und Duschen gab. Vielen Dank an diejenigen, die dafür verantwortlich waren.

    23. Juni 2005, 17:06 Uhr • Melden?
    von Antje
    4
  5. z]Zitat[/z]Man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt……..
    Antje Antje,
    manche reden und schreiben sich doch um Kopf und Kragen und bei anderen könnte man denken, sie seien verwandt oder verschwägert mit solch einer Mittelalterk(l)asse oder…naja, haben eben unerhörten Nutzen…….davon!
    Wir, eine Studentengruppe, waren am ersten Sonntag auf dem Platz des Mittelaltermarktes und weil er uns so toll gefiel, machten wir uns auch noch am letzten Sonntag auf die Beine “gen Mittelaltermarkt”.
    Wir erhofften uns am letzten Sonntag wieder solch eine fantastische Stimmung wie am ersten Sonntag aber wie war alles enttäuschend!
    Waren die Händler, Künstler und die Gäste erst begeistert, so war man zuletzt enttäuscht.
    Nein nein, liebe Antje, nicht über den Veranstalter, der zweifelsohne, viel zu sehr seinen Mitstreiter und -innen an den Kassen vertraute, wer sich auch nur etwas, schon studienhalber mehr mit diesem Markt beschäftigt hatte, sah und wusste, dass schlechte Mitarbeiter alles verderben können und da hilft nun leider auch keine üble Nachrede mehr…….Vertrauen ist gut, Kontrolle besser!
    Leider haben wir diesen Veranstalter auch nicht zu “Gesicht bekommen aber wie wir dann erfuhren und dies war die Meinung einiger Händler und Künstler konnte man ihn garnicht schnell genug “erwischen” denn er war überall und nirgends. Er wuselte mal hier und mal dort.
    Was wir aber erfuhren, dass er in mühevoller Kleinarbeit über viele Monate hinweg beinahe vieles allein organisiert hatte.

    Wenn wir nun weiter alles überlegen, liebe Antje, so stimmst du doch mit uns überein, wenn wir sagen………wenn ich als einer vom Team mein Geld dem anderen Teammitglied leihe und sei es der Veranstalter, so investiere ich es doch auch in meine Arbeit…Und ob ich da einen Vertrag habe oder nicht. Ich kann doch nicht einfach mein geborgtes Geld wieder aus der Kasse nehmen, wenn ich merke das die Künstler oder Handwerker, welche ja auch für mich gearbeitet haben, nicht nur für den Veranstalter, nicht bezahlt werden können. So viel Anstand oder Ethik müsste doch bei allen drei Teamleuten bis zur letzten Sekunde bei solch einer Veranstaltung vorhanden sein….

    Sicher man könnte ja sagen, wenn man zu wenig Geld hat, kann man solch einen grossen Markt nicht aufbauen aber das nun, steht keinem von uns zu, zu orakeln und philosophieren , warum es denn so gross wurde . Eines ist jedenfalls ganz sicher, es war ein sehr schöner Mittelaltermarkt. Man konnte nicht seine Größe erkennen, weil es sehr gemütlich war und interessant. Und wenn man noch mehr Menschen befragt, so hat wohl jeder eine andere Meinung. Dem einen ist diese Rittergruppe zu ernst dem anderen zu spassig. Auch ich kenne die Ritterspielttruppe von Celle und fand nun diese hier viel ansprechender. Meinungen kann man haben soviel man will aber man sollte doch niemals die Arbeit, welche hinter einer solch tollen Aufführung steckt vergessen. Da ist es doch klar, dass auch Fehler in der Organisation passieren. Wenn du Antje soviel Zeit zum Beobachten hattest, wie wäre es dann gewesen, wenn du selbst diesen Wegeplan mal erstellt hättest oder wenn du den anderen Teammitglied, zum Beispiel dem Verantwortlichen von den Kassen, von deinem Vorschlag der Luftblätterverteilung erzählt hättest. Vielleicht hätte er dann mal mitbekommen, dass auch er für den Markt verantwortlich ist und selber etwas tut, als es wieder auf den“bösen faulen Veranstalter” zu schieben, wie es in deinem obigen Beitrag anklingt. Oder sollten sich nur zwei die Beine abrennen und der Dritte im Bund zählt nur “sein” Geld? Da kann man nur hoffen, dass der nicht noch mehr Geld als “seins” deklariert hat. Nein, Antje, du siehst das wirklich nicht unparteiisch genug. So, was wir über diesen Veranstalter gehört haben, hat er keinen “müden Euro für sich behalten. ….Und stünden zwei zur Wahl, welchen ich das wunderschöne Wiesengelände um den Leibnitztempel für den Mittelaltermarkt vergeben könnte, dann gäbe es nur einen Namen für mich! Wir würden uns sehr freuen, wenn dieser Kai Markus den Mut hat und im nächsten Jahr abermals, vielleicht nur für vier Tage einen solch schönen Mittelaltermarkt herbeizaubern könnte. Dazu wünschen wir ihm vertrauenswürdige, ehrliche und hilfreiche Mitarbeiter und nicht solche welche sich aus der Kasse bedienen, wie und wann sie es für richtig halten, dass er auchmal einen ehrlichen Mitstreiter für die Kasse findet, dem er Vertrauen kann………und wir wünschen uns, dass wir diesen Veranstalter hoffentlich im nächsten Jahr einmal persönlich kennenlernen. Kopf hoch! Und im nächsten Jahr viel Glück … Macy und die Studentengruppe
    26. Juni 2005, 19:06 Uhr • Melden?
    von Maci
    5
  6. [b]Hinweis der Redaktion:[/b]
    Vielen Dank für die Kommentare. Aber längere Diskussionsbeiträge finden in unserem Forum einen viel besseren Platz. Das Thema ist bereits angelegt. Vielen dank!

    Marcel
    Redaktion MS

    26. Juni 2005, 22:06 Uhr • Melden?
    von Peter Peter Klein
    6
  7. Am ersten Tage kaufte ich eine Dauerkarte, 35,00 €. tatsächlliche Anwesenheit hauptsächlich aus wettergründen 3x
    Insgesamt ausgegeben alles inkl. 320,00 € … soll ich mich jetzt beschweren?

    Ich war auf einem wirklich tollen Mittelaltermarkt ich habe mich mit anderen Gästen, mit Händlern, mit Darstellern ausgezweichnet unterhalten, ich fand sicher nicht alles toll, das ist ja auch nie so möglich aber ich jammere nicht rum nicht weil ich so reich bin, die veranlagte Geldsumme muss auch ich mir ersparen.

    Was mich aufregt das man im nachhinein überall Gemecker hört. In Ordnung stellt doch einfach alle MA ein wenn ihr nix verdienen könnt und nicht immer volle gegenleistung bekommt für euer geld … weil es nicht professionell genung ist… himmel sakra das sind überwiegend keine superprofis und was gfeht denn vor? das gemeinsame erleben? oder die individuelle zufriedenheit.. aber im meckern waren wir ja schon immer groß. so nun hab ich mich ausgemeckert

    03. Juli 2005, 16:07 Uhr • Melden?
    von Andreas G. Wils
    7
  8. Wenn ich den Kommentar der Studentengruppe lese, dann frage ich mich, wer hier wem nahe steht. Ich wollte es zwar nicht so genau ausführen, aber auch ich gehöre zu den Leuten die von Kai Markus weder Geld für ihre Arbeit gesehen haben, noch irgendeine eine Rückmeldung von ihm erhalten haben, wann und wie er uns bezahlen will. Erst nachdem wir ihn aufgefordert haben, sich dazu zu äußern, reagierte er erst überhaupt. Offensichtlich mangelt es ihm nicht nur an Organisationsvermögen, sondern auch an den üblichen Umgangsformen. Wir haben uns auch während unserer Aktivität für ihn genug eingebracht, leider ohne das dies Anklang gefunden hätte. Denn wir waren die oben genannten “Prügelknaben” an der Kasse, die den ganzen Frust der Leute aushalten mußten. Aber ich habe eigentlich keine Lust, diese Schlammschlacht so weiter zu führen, bei der sich Kai Markus immer als der arme betrogene Veranstalter darstellt dem alle nur ans Zeug wollen. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass diesem schönen Markt ein neues Konzept mit neuem Veranstalter gut zu Gesicht stehen würden

    10. Juli 2005, 18:07 Uhr • Melden?
    von Antje
    8

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