Studie Zähmung der Wildpferde

Von Marcel Schwarzenberger
publiziert am 25. April 2009 in Geschichtsszene

Forscher glauben, das Rätsel um die Domestikation des Wildpferds gelöst zu haben. Laut einer jetzt im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie wurden die Tiere erstmals im 3. Jahrtausend v. Chr. in der ponto-kaspischen Steppe (an…

Forscher glauben, das Rätsel um die Domestikation des Wildpferds gelöst zu haben. Laut einer jetzt im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie wurden die Tiere erstmals im 3. Jahrtausend v. Chr. in der ponto-kaspischen Steppe (an der heute Russland, Kasachstan, Ukraine und Rumänien Anteil haben) gezähmt.

Für die Studie taten sich Forscher des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo und Wildtierforschung, des Deutschen Archäologischen Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Max-Planck-Institutes für Evolutionäre Anthropologie mit US-amerikanischen und spanischen Spezialisten zusammen. Die Wissenschaftler nahmen sich Gene vor, die die Fellfarbe von Pferderassen festlegen. Das Ergebnis war, dass bereits Pferdezüchter vor gut 5000 Jahren einen Großteil der heute bekannten Farbmutationen beeinflussten.

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