Studie Zähmung der Wildpferde

Forscher glauben, das Rätsel um die Domestikation des Wildpferds gelöst zu haben. Laut einer jetzt im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie wurden die Tiere erstmals im 3. Jahrtausend v. Chr. in der ponto-kaspischen Steppe (an…

Forscher glauben, das Rätsel um die Domestikation des Wildpferds gelöst zu haben. Laut einer jetzt im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie wurden die Tiere erstmals im 3. Jahrtausend v. Chr. in der ponto-kaspischen Steppe (an der heute Russland, Kasachstan, Ukraine und Rumänien Anteil haben) gezähmt.

Für die Studie taten sich Forscher des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo und Wildtierforschung, des Deutschen Archäologischen Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Max-Planck-Institutes für Evolutionäre Anthropologie mit US-amerikanischen und spanischen Spezialisten zusammen. Die Wissenschaftler nahmen sich Gene vor, die die Fellfarbe von Pferderassen festlegen. Das Ergebnis war, dass bereits Pferdezüchter vor gut 5000 Jahren einen Großteil der heute bekannten Farbmutationen beeinflussten.

Artikel aus der Rubrik „Geschichtsszene“

  • Inszenierung eines Untergangs

    Wenn Jahrestage sich runden, bekommt das erinnerte Ereignis einen besonderen Touch. Was auch für Waterloo zutrifft. Inklusive der Einordnung als Großereignis, Besuchermagnet und Zielscheibe für Medienschelte.

  • Napoleons Gegner auf Zeitreise

    2000 Jahre als Multiperiodevent in Dorstadt: Roms Truppen, ritterliches Leben, napoleonische Politik und Braunschweiger Widerstand, europäische Mode zwischen Biedermann, Queen Victoria und Nachkriegszeit.

  • Geheimnisvolle Wunderkammer

    Zunehmend setzen Museen auf ihre jüngsten Besucher. In Stuttgart gibt es jetzt das Junge Schloss mit eigener Ausstellung und einem Geschichtsbuch für Kinder. Schöner Ansatz – die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft.

  • Den Legionären hinter die Kulisse geschaut

    Wie verläuft eigentlich eine Veranstaltung, bei der moderne Menschen antikes Leben zelebrieren? Marcel Bieger hat zwei Gruppen für 24 Stunden bei den Mehringer Römertagen im Juli begleitet.

Ihr Kommentar zum Artikel „Zähmung der Wildpferde“


Sie sind angemeldet als

abmelden