Niederösterreich Urgeschichtemuseum präsentiert Archäologie

Seit 40 Jahren werden die Ergebnisse aus archäologischen Grabungen im Land Niederösterreich im Urgeschichtemuseum Asparn/Zaya verwahrt. Den erstmals aufgelegten Tag der Niederösterreichischen Landesarchäologen am Samstag, 12. Juni, nutzt…

Seit 40 Jahren werden die Ergebnisse aus archäologischen Grabungen im Land Niederösterreich im Urgeschichtemuseum Asparn/Zaya verwahrt. Den erstmals aufgelegten Tag der Niederösterreichischen Landesarchäologen am Samstag, 12. Juni, nutzt das Museum, um das gesammelte Forschungswissen öffentlich zu präsentieren.

Gemeinsam mit seinem Freundesverein und der Gemeinde Asparn hat das Urgeschichtemuseum ein Tagungsprogramm auf die Beine gestellt. Bei dieser Tagung berichten namhafte Archäologen über ihre Forschungsergebnisse. Veronika Holzer vom Naturhistorischen Museum Wien hält einen Vortrag zum Thema “Die Stellung der Fundstelle Krems-Wachtberg im Paläolithikum Niederösterreichs”, Alexandra Krenn-Leeb vom Institut für Ur- und Frühgeschichte hält einen Vortrag über “Feuer am Herd – Feuer am Dach.

Brandgefährlicher Alltag im kupferzeitlichen Niederösterreich” und auch der wissenschaftliche Leiter des Urgeschichtemuseums Ernst Lauermann berichtet über seine Forschungsergebnisse unter dem Titel “Eine bemerkenswerte Mehrfachbestattung im frühbronzezeitlichen Kreisgraben von Herzogbirbaum”.

Interessierte melden sich bis zum 4. Juni an unter anmeldung@urgeschichte.at oder unter Telefon ++43 (0) 2577/84180

Artikel aus der Rubrik „Geschichtsszene“

  • 40 Könige und der Codex Manesse

    Napoleon erzwang 1806 das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Exakt 200 Jahre später liefern Magdeburg und Berlin eine Doppelausstellung, die sich der 800-jährigen Karriere des Reiches widmet. Sie begann mit Otto I.

  • Der Nase nach ins alte Rom

    Das Römerkastell Saalburg im Taunus gehört zum Unesco-Welterbe Limes. Und zum Unesco-Welterbetag Anfang Juni präsentierte sich das Museum mit einem Aktionstag. Erstmals drehte sich dort alles um Gladiatoren.

  • Gütesiegel für Zeitreisende

    Braucht es verbindliche Qualitätsstandards für Living History in Museen? Wer soll sie aufstellen; wem nützen sie? Die Frage nach dem „Gütesiegel“ hat schon viele Gemüter erhitzt. Antworten könnte eine neue Tagung bringen.

  • Der Mann aus dem Moor

    Ein Toter kehrt nach einer Weltreise zurück: Hannovers berühmtester Leichnam, der „Rote Franz“, wird mit einer Sonderschau im heimischen Museum gefeiert. Dabei trifft Germanisches auf Indigenes.

Ihr Kommentar zum Artikel „Urgeschichtemuseum präsentiert Archäologie“


Sie sind angemeldet als

abmelden