Tilleda 2008 Bitte maßvolle Kritik!

Am Kaiserlager in der Königspfalz Tilleda – und an einem Beitrag darüber aus Sicht einer Teilnehmerin – scheiden sich die Geister. Sabine Ebert war als Besucherin dabei und beschreibt ihre Gedanken zur Kritik.

Anspruch und Wirklichkeit

Kommen, schauen und dann alles in der Luft zerreißen – das ist natürlich leicht. Die einzig logische Schlussfolgerung aus der Veranstaltungskritik wäre, so etwas bloß nie wieder und schon gar nicht von diesen Leuten zu organisieren.

Ist damit der Sache gedient? Hier haben sich ein paar Leute, die so etwas nicht hauptberuflich machen, engagiert, um das Kaiserlager doch stattfinden zu lassen, nachdem sich die bisherigen Veranstalter zurückgezogen hatten.

Der Anspruch war hoch, und sicher wurde nicht jeder Teilnehmer und jeder Ausrüstungsgegenstand dem mit absoluter Korrektheit gerecht. Wobei noch zu unterscheiden wäre zwischen aktiven Teilnehmern und Besuchern, von denen etliche mehr oder weniger gewandet kamen. Aber muss man deshalb dieses Wochenende gleich dermaßen verreißen? Wie viele Leute gibt es denn wirklich in der Szene, die über eine bis ins kleinste Detail zu jener Zeit passende Ausrüstung verfügen? Und was ist überhaupt „absolut korrekt“ bei solch einer Rekonstruktion? Wer legt das fest?

Dinge müssen wachsen

Man muss sich dann wohl entscheiden: Entweder, man organisiert ein Treffen für einen selbsternannten elitären Zirkel, wo sich ein paar handverlesene Insider versammeln, am besten im Museum. Oder man macht eine Publikumsveranstaltung daraus, bei der den Besuchern wenigstens dieses oder jenes Neue vermittelt werden kann.

Solche Dinge brauchen Zeit, um zu wachsen, und so lange muss man trotz aller möglichen internen Kritik auch so großzügig sein, mal über diese oder jene Kleinigkeit hinwegzusehen. Das ist nur fair den Leuten gegenüber, die sich den gewaltigen Organisationsaufwand aufgeladen haben.

Das Kaiserlager im Juli 2008 in Tilleda bot den Besuchern allerhand Sehenswertes; nicht nur an den Zelten und Ständen der Teilnehmer, sondern auch bei den Kampfvorführungen. Es wäre ein Verlust, sollte es aufgrund von Mäkeleien das letzte gewesen sein.

Artikel aus der Rubrik „Geschichtsszene“

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    Traurige Nachricht für alle jungen Besucher des Archäologischen Parks Xanten: Der große Abenteuerspielplatz des APX ist ab sofort gesperrt. Bei seiner Routinekontrolle hat das technische Personal des Parks am heutigen Freitag Fäulnis an…

25 Kommentare

  1. Nachdem der erste Beitrag zum Kaiserlager 2008 erschienen war (siehe Link im Dossier), wurde seitens der Orga der Wunsch an mich herangetragen, auch einen weiteren Meinungsbeitrag zu verfassen. Dem Wunsch komme ich gern nach; tatsächlich ist es ein kommentierender Beitrag aus Besuchersicht geworden.
    Ich hätte mir noch etwas mehr Inhaltliches zum tatsächlichen Ablauf gewünscht. Deshalb hier mein Vorschlag: Die Kritiken und Antworten darauf aus dem anderen Artikel müssen hier nicht wiederholt werden. Viel lieber wären mir Eindrücke, Szenen oder auch Lehren, die Akteure und Besucher vom Kaiserlager in Tilleda mitgenommen haben.

    26. Juli 2008, 12:07 Uhr • Melden?
    von Marcel Schwarzenberger
    chronico
    1
  2. Dann will ich mal auf Herrn Schwarzenbergers Anregung eingehen und meinen stärksten Eindruck von der Veranstaltung berichten. Die Orga in Tilleda hat bewiesen, dass sie große Stücke auf eine möglichst authentische Vermittlung des Mittelalters hält und zwar nicht durch irgendwelche Zensurmaßnahmen gegen Kleidungsstücke, die die falsche Farbe oder einen um ein paar Zentimeter falschen Schnitt haben. Nein, sie hat klar erkennbare NeoNazis von der Veranstaltung verwiesen. Diese tummeln sich bekanntermaßen immer öfter auf verschiedenen Veranstaltungen und tragen mit ihrer “Auffassung” einer glorreichen Vergangenheit zu einer der falschesten, unbegreiflich dummen und leider auch gefährlichsten Vorstellung der (Mittelalter-)Geschichte samt deren Rezeption und Vermittlung bei.
    Leider habe ich bisher solch richtiges und konsequentes Handeln bisher sonst noch nirgends erlebt und deshalb hat Tilleda meiner Ansicht schon mal den Ehrenpreis für die Wahrung historischer Authentizität verdient.

    27. Juli 2008, 12:07 Uhr • Melden?
    von Marco Baier
    2
  3. Dann sollte man auch noch jedem Fußballspiel und jeder Dorfkirmes von der Neo-Nazis verwiesen wurde einen solchen Preis verleihen.
    So löblich das ganze ist, so wenig hat es mit der Qualität als historische Veranstaltung zu tun. Ich wundere mich doch sehr das viel leiber die Rezesentin angegriffen wird, als sich Gedanken zu machen inwiefern die Kritik berechtigt ist.

    27. Juli 2008, 12:07 Uhr • Melden?
    von Andrej Pfeiffer-Perkuhn
    3
  4. @Andrej Pfeiffer-Perkuhn:

    Ner Dorfkirmes ein Ehrenpreis für die Wahrung historischer Authentizität zu verleien wäre bestimmt schwierig, aber man könnte es versuchen.
    es wurden hier Eindrücke und Szenen eingefordert und über die hab ich berichtet.
    Ich wundere mich doch sehr das viel leiber der Kommentator angegriffen wird, als sich Gedanken zu machen inwiefern die Kritik an sonstigen Mittelalterveranstaltungen, die darin steckt, berechtigt ist.
    Außerdem habe ich die Autorin dieses Artikels nicht angegriffen!

    (noch ein technischer Tipp: Vielleicht sollte man nicht die Kommentare unter den beiden Artikeln vermischen, sonst gibt es nur Missverständnisse. Außerdem ist das hier kein Diskussionsforum, sondern man kann Kommentare zu den Artikeln abgeben)

    27. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
    von Marco Baier
    4
  5. Ich habe zwei Videomitschnitte der Veranstaltung auf Youtube gesehen..

    Der vorherrschende Eindruck ist wirklich, daß es sich zu grossen Teilen nicht gerade um bemühte historische Darstellug handelt.

    Das Qualitätsmanangment hat nicht so gegriffen, wie es mancher, der hier die Besucherkritik polemisch angegriffen hat gern sehen möchte.

    Man sollte sich auch fragen, was einen Person dazu bringt, eine solche Kritik zu schreiben udn wo sie Besatnd haben könnte. ich habe keinerlei Polemik herauslesen können, sondern sehe jetzt ( nach Sichtung von Fotos und Videomitschnitten) aus welcher Erfahrung diese Kritik entstanden ist.

    Aber es ist eine altbekannter Mechanismus einer gewissen Szene, daß sie Kritik nicht als Möglichkeit sehen, sondern reflexartig polemisieren.

    Zugegeben, es ist hart gemessen zu werden. Und es ist nötig gemssen zu werden , wenn man eine Veranstaltung in einem solchen Kontext und mit einem solchen Anspruch plant und es nicht (aus dem einen oder anderen Grund) einhalten kann.
    Es ist hart gemessen zu werden an einem Anspruch, den man vorher formuliert hat.
    Aber wenn es dann nicht gelingt, heisst es einfach..
    Erkennen, neu ansetzen, verbessern..

    Heulen hilft nicht.. uns sich beschweren, daß Kritrik auch mal subjektiv aus von den Leuten formuliert wird, an denen man sich misst, ist eigentlich ein noch besserer Grund genau zuzuhören, statt die Flinte in das Korn zu werfen, rechtliche Schritten anzudrohen oder die Redaktion des Magazins anzugehen..

    Wirklich schade..

    27. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
    von C.Meiritz
    5
  6. Also die Qualität der Darsteller die Ottonenzeit direkt machen war insgesammt recht hoch, das Problem mit der Qualität waren die Gruppen die nicht die Region des Ottonischen Reiches machten, ich habe z. B. keinen Ottonen in Holzschuhen gesehen, Handnaht und Pflanzenfarben waren bei diesen Darstellern oft Standart.

    27. Juli 2008, 14:07 Uhr • Melden?
    von Thorsten Seifert
    6
  7. Sorry der eine Video ist von einer älteren Va, hat mit dem aktuellen Geschehen nix zu tun.
    Was mir immer wieder auffällt ist, das die meisten Kritiken von Leuten kommen die sich nicht mit der Zeit befassen, ergo auch nicht die Quellen kennen.

    27. Juli 2008, 14:07 Uhr • Melden?
    von Thorsten Seifert
    7
  8. Von mir noch ein Kommentar zum Rollenspiel-Konzept, das auf der Veranstaltung versucht wurde. Und was nichts anderes bedeutet, als viele Einzeldarstellungen durch Interaktion in einen Gesamtkontext zu bringen.
    Nach nochmaliger Lektüre des Artikels von Prof. Hochbruck im Buch „Living history in Freilichtmuseen“ (ISBN 987-3-935096-26-3) stellt die szenische Interpretation neben der objektgestützten Interpretation („Erklärbär-Konzept“) eine angemessene Darstellungsweise in Museen dar. Genau das wurde von der Orga versucht, aber noch nicht perfekt umgesetzt. Hier würden wir uns noch mehr Rückmeldungen und fachliche Begleitung für künftige Veranstaltungen wünschen. Das Konzept konnte den Darstellern wie auch den Besuchern noch nicht genügend vermittelt werden. Handzettel mit einer kurzen Einführung fürs Publikum wären eine Möglichkeit hierfür.
    Zur Demonstration hier eine kurze Spielszene, die mangels Publikum von kaum jemanden wahrgenommen wurde:
    Am Sonntag kam der byzantinische Delegierte zu mir als Küchenchefin und brachte, mit einer Beschwerde über das Essen am Vortag, Leinensäckchen mit Reis, Mandeln, Zimt, Ingwer und Pfeffer mit. Daraufhin konnte die Küche mittags Fleisch mit Dörrpflaumen und Mandeln sowie ein Reis-Linsen-Gericht auf die Tafel des Kaisers bringen. Wir haben das gut gedacht, konnten es aber leider nicht vermitteln. Deshalb hier noch mal mein Appell: bitte schildert Eure Eindrücke von Szenen, die Ihr wahrgenommen habt (als Darsteller oder Besucher) und macht Vorschläge, wie die Vermittlung in Zukunft besser gelingen kann.

    27. Juli 2008, 15:07 Uhr • Melden?
    von Annette Kreutzfeldt
    8
  9. Zu erwähnen gibt es auch noch das nur ca 20 Darsteller wirklich die Zeit Darstellen.

    27. Juli 2008, 15:07 Uhr • Melden?
    von Thorsten Seifert
    9
  10. Hallo, auch wir (4 Leute) waren am Samstag in Tilleda beim Kaiserlager 2008. Wir sind mit hohen Erwartungen , dank vieler Werbung in Zeitung -Radio angereist.
    Es war ein schöner Tag in Tilleda da wir sehr nette Leute kennenlernen durften.
    Am meisten haben uns die Handwerker + Steppenreiter beeindruckt , man konnte dort wirklich Stunden verbringen, bekam wirklich alles bis ins kleinste erklärt, ohne das man sich störend fühlte. Danke dafür.
    Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack, hier unsere Kritikpunkte: * Das Rollenspiel war teilweise nicht nachzuvollziehen, wenn man nicht von Anfang an dabei war, vieleicht wäre da ein Heftchen mit Erklärungen hilfreich. Uns wude durch erklärende Darsteller geholfen.
    * Das befahren des Platzes mit Autos emfanden wir als sehr störend – gibt es auf anderen Veranstaltungen nicht
    * Das Dixis zwingend notwendig sind, ist uns auch klar aber ein Sichtschutz wäre schön gewesen.
    * Eine strengere Trennung von Marktmeile und Lager mit Handwerkern währe schön , obwohl wir auch gut auf eine Marktmeile hätten verzichten können.
    * In der Werbung wurde mit “ historisch korrekter Darstellung” geworben, wir sind nun keine Spezialisten, aber selbst uns als Besucher sind hier viele Fehltritte aufgefallen, bei der Kleidung bis zu Schuhen oder Alltagsgegenstände in den Lagern. Natürlich sollte man da ein Auge zudrücken, aber wir sind der Meinung, dann sollte man auch nicht so werben. Man weckt völlig falsche Erwartungen und wenn diese nicht erfüllt werden kostet das auch Ruf und Besucher.
    Im großen und ganzen sehen wir für eine Museumsveranstaltung noch viel Arbeit vor Euch, um der Werbung gerecht zu werden.
    MfG Heike Völkner u. Familie

    27. Juli 2008, 17:07 Uhr • Melden?
    von Heike Völkner
    10
  11. Ich möchte hier meine Empfindungen zum Kaiserlager 2008 in Tilleda niederschreiben, nicht völlig wertungsneutral, wie ich zugeben muss. Dazu als Erklärung:

    Im letzten Jahr hatte ich das Glück, einer hervorragenden Gruppe mittelalterlicher Darsteller zu begegnen und zu ihnen zu stoßen. Zum jetzigen Zeitpunkt beschäftige ich mich fast auf den Monat genau ein Jahr aktiv mit der authentischen Darstellung des Mittelalters.
    Die Gruppe mit einer Stammbesetzung von rund 30 Aktiven konzentriert sich eher auf das 13. Jahrhundert, jedoch gibt es genügend frühmittelalterliche „Einflüsse“, die ebenso akzeptiert werden. (Als Beispiel das Geteld, welches wir uns zu dritt angeschafft haben, mit dem wir auch zum Kaiserlager angereist waren – doch dazu gleich mehr.)

    Nach Tilleda sind wir ein Wochenende zuvor gekommen (eben jene drei Bewohner des Geteld) zu der Hochzeit eines Freundes. Von ihm hatten wir auch vom Kaiserlager erfahren. Der Grund, warum wir neun Tage dort verweilten.
    Wir bekamen mit, nach der Hochzeit, wie die Orga ihre Tätigkeit aufnahm. Erste Lagebesprechungen, die Platzierung der anreisenden Gruppen: „Den Schmied in den Kommerzbereich? Kommt nicht in Frage. Der kommt ins Handwerkerlager. Mir egal, ob da oben die Schmiede ist. Dann wird eben eine transportable Schmiede aufgestellt…“ – Ich war beeindruckt, als ich den Schmied später aufsuchte betreffend einer Anfrage nach einer Schere und Nägeln, die ich dringend für die authentische Umsetzung meines Handwerks benötigte. Wollte ich doch nicht versteckt hinterm Zelt weben.

    Was ich feststellen konnte, dass der Einsatz der Orga zum Beispiel zu Massenumzügen von Zelten führte und den Darstellern einiges an Verständnis abverlangten. Was mich dabei beeindruckte, mit welcher Geduld diese den Anweisungen so lange folgten, bis die Orga mit dem Resultat auch wirklich zufrieden gewesen ist – alles im Sinne einer anspruchsvollen Darstellung.
    So kam es, dass wir mit unserem Geteld im Lagerbereich stehen bleiben durften, während jene Gruppe, durch die wir erst vom Kaiserlager erfahren haben, auf die „Aussätzigen-Wiese“ im Kommerzbereich umziehen mussten. Unser Avalon hingegen musste in den neun Tagen zweimal umziehen, ehe es letztendlich ins Erscheinungsbild „passte“.

    Ein wenig traurig fand ich als mir zugetragen wurde unsere Rattanbögen werden nicht akzeptiert. Teilnahme am Turnier nicht möglich.
    Es wäre sicher auch dabei geblieben, wenn auf genügend Bogenschützen hätte zurück gegriffen werden können. Ich vermute es lag an dem Ausfall einiger Darsteller. Jedenfalls ergab es sich, dass wir als Darsteller mitwirken durften, da zumindest die Kleidung akzeptiert werden konnte (überwiegend handgenäht aus Leinen, Baumwoll- und Wollstoffen, Schnitte als frühmittelalterlich anerkannt. Mängelpunkte auf der Liste: Rattanbogen, Holzschuhe, Gugel.). Hier ist wohl auch einer der sicherlich berechtigten Kritikpunkte zu suchen.

    Es kann jedoch jeder nachvollziehen dass ich froh bin, bei diesem Wetter eine Gugel tragen zu dürfen. Bei neun Tage zwischen wechselnden Wetterverhältnissen mit dem Höhepunkt der verstärkten Regenfälle in den letzten drei Tagen war diese meiner Gesundheit gegenüber sehr zuträglich.
    Ich danke der Orga ebenso, dass sie bei den Holzschuhen die Augen zugedrückt hat, da die Alternative barfuß gewesen wäre – was nur zeitweise angebracht und dann aber auch ausgeführt war.

    Während der Zeit im Lager habe ich einige Einblicke hinter die Kulissen bekommen. Wo ich zuerst verständnislos den Kopf geschüttelt habe bei „so viel“ Pingeligkeit habe ich dank der Unterhaltungen mit der Orga letztendlich verstanden, wozu der Nachdruck dient und welch schweren Weg mit der Zielsetzung verfolgt wird.

    Es sind viele Pannen geschehen, Fehler gemacht und Vorsätze nicht erreicht worden, wage ich nach meinen Beobachtungen vor Ort zu behaupten. Doch der Einsatz, mit dem jeder Einzelne mit gleicher Zielsetzung dabei gewesen ist, bildet dazu den Kontrapunkt.
    Ausrüstung, Kleidung und Darstellung entsprachen nicht vollständig den Anforderungen. Bei einigen Dingen wurden Abstriche gemacht. Absprachen zwischen den Veranstaltern, so möchte ich mal alle beteiligten Verantwortlichen benennen, wirkten nicht einhellig getroffen und das Wetter spielte der Veranstaltung übel mit. Ich war erstaunt wie viele Besucher trotz der Regenattacken ausharrten und die Darbietungen trotz der ungemütlichen Nässe genießen konnten.

    Für meinen Teil habe ich eine Menge aus Tilleda mitgenommen. Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse. Die Unterhaltungen mit den verschiedenen Beteiligten haben mir bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin mit meinem Hobby. Und… Es gibt immer etwas dazuzulernen. Denn nichts ist perfekt.

    Den Stoff für mein nächstes Gewand habe ich schon vor mir liegen. Ich werde mir natürlich Zeit nehmen, bis zum nächsten Lager unserer Gruppe in zwei Wochen wird es noch nicht fertig sein. Da werde ich vermutlich noch einmal das maschinengenähte Kleid tragen müssen.
    Doch wenn das Neue dann fertig ist, hoffentlich zu unserem Abschlusslager Ende September, dann habe ich es mit Leinengarn und einer Nadel aus Mammutelfenbein genäht. Die habe ich gerade erst beim Kaiserlager 2008 im Handwerkerlager erwerben können.

    Und zum Schluss noch ein Gedanke…
    Für wen ist diese Veranstaltung gewesen? Für den historisch Interessierten bis hin zum Kurzweil suchenden Marktbesucher mit Vorliebe für Marktsprech und Dudelsackmusik (die mir auch gefällt – dort, wo sie hingehört vorausgesetzt). Nicht ganz das, was beworben wurde doch auch nicht völlig am Thema vorbei.

    Für meinen Teil nehme ich den Eindruck mit, dass das Kaiserlager 2008 eine den Umständen entsprechend gelungene Veranstaltung gewesen ist. Von Pleiten, Pech und Pannen zur Perfektion – ich bin mir sicher, die Veranstalter machen weiter und lassen sich nicht vom Weg abbringen.

    Und für nächstes Jahr sind wir besser vorbereitet, da bleiben Holzschuhe und Gugel daheim.

    27. Juli 2008, 21:07 Uhr • Melden?
    von Geli Fink
    11
  12. Diese ganze Diskussion- und der Artikel als “Gegenartikel” zur der Tilledakritik ist dessen vorläufiger Gipfel- ist peinlichstes Zeugnis einer Szene, einer inhomgenenen Masse an Leuten, die, pauschal betrachtet, das Wort “Kritikunfähigkeit” zur neuen Hochform erhoben haben.
    Wenn ich mir die Reaktionen betrachte, dann wünsche ich mir förmlich, dass die betreffenden Personen niemals darstellend ein Fuss in ein Museum setzen werden. Denn bei so wenig Fähigkeit zum Umgang mit Kritik habe ich keinen Vertrauen, dass hier der unbedingte Wille an die eigene Verbesserung- Grundelement der Arbeit mit der Darstellung unserer Vergangenheit- waltet.
    Peinlich, einfach nur peinlich.

    28. Juli 2008, 11:07 Uhr • Melden?
  13. @ Herrn Börner
    Ob man Kritik annehmen und umsetzen kann in etwas positives kommt auch stark auf die Kritik an. Ist sie konstruktiv und fair, gezielt auf bestimmte Punkte und auch positive Bemerkungen zu den Punkten enthalten die eben gut liefen, dann wird sie auch leicht angenommen und umgesetzt. Wirkt sie eher wie ein plumper Knüppel der einfach pauschal draufdrischt ist es wohl schwieriger daraus etwas vernünftiges zu ziehen. Abgesehen davon daß man diese Kritik als Darsteller durchaus auch sinnvoller direkt vor Ort hätte anbringen können und nicht bis nach der Veranstaltung warten muß um sie dann in aller Öffentlichkeit den Leuten um die Ohren zu haun. Das wirkt plump und nicht sonderlich professionell, so mein Eindruck.

    Ich persönlich habe durch die Veranstaltung erst wirklich Interesse an dieser Zeit bekommen und viele Dinge gelernt. Verbesserungspotential gibt es immer und überall und mein Eindruck ist daß dies auch gesehen und genutzt werden wird.

    28. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
    von Antonia Pointinger
    13
  14. Sehr geehrte Frau Ebert,

    Kommen, schauen und in der Luft zerreißen, wenn ich so zitieren darf, dazu eine Frage:

    Warum Öffentlichkeit zulassen, wenn es nicht akzeptabel scheint, daß verschiedene Wahrnehmungen existieren?

    Hier meine Eindrücke:
    http://chronico.de/erleben/menschenorte/0000499/kommentare/#kommentar1117

    Sehr schade finde ich, daß auf diese Punkt nicht eingegangen wird.

    Herr Jens Börner hat meine Gefühle beim Lesen der Beiträge sehr genau zum Ausdruck gebracht.

    Ein Blick auf meine Home-Page informiert über meine Tätigkeit im Bereich Archäotechnik. Natürlich könnte ich detailiert auf die Kostüme der Darsteller eingehen. Das werde ich allerdings unterlassen, weil mir durch meine langjährige Tätigkeit klar ist, was es heißt Abstrich machen zu müssen. Vor diesem Hintergrund kann ich die Agumente von Herr Kreutzfeld sehr gut nachvollziehen.

    Nicht nachvollziehen kann ich das Selbstverständnis mit der eine unzureichende Umsatzung der Ergebnisse der Texilforschung schöngeredet wird.

    Eine Veranstalung ist keine Wissenschaft. Aber die Basis einer musealen Päsentation sollte für die Hard-Ware die Forschung sein. Und das ist harte Arbeit, die Jahre in Anspruch nimmt. Dabei sein ist alles kann ein gutes Motto für eine Party sein, aber es ist ein Blamage als Basis für einen öffentlichen Auftritt.

    28. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
  15. Wie oft ich diese Argumentation bereits gehört habe- und immer im selben Zusammenhang, kann ich garnicht ausführen.
    Fest steht, dass eine Kritik vor Ort, dann zu solchen Auswüchsen führt, die dann Leute behaupten lässt: “A-Päbste” oder “Mitglieder einer Elite” würden vor Ort die Nase rümpfen oder Leute schlechtreden. Insbesondere ob der schieren Masse an Unzulänglichkeiten, die sich schon teils durch Bilder der Veranstaltung erkennen lassen, ist eine derartige Vorgehensweise kaum sinnvoll und praktikabel.
    Die Vergangenheit zeigte immer wieder, dass eine Kritik an einer deutlichen Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zwangsläufig zu einer Anfeindung der Kritik führte- dabei ist es absolut unerheblich, wie deutlich die Kritik war, abgesehen davon, dass deutliche Gründe zur Kritik eben eine solche begründen.
    Typisch ist für die Szenemechanismen in solchen Fällen auch, grundsätzlich eine solche Kritik als “nicht kostruktiv” abzuwerten. Dabei wird- wie im konkreten Fall- die Erwähnung positiver Aspekte schlicht überlesen, die aber ihrerseits garnicht notwendiger Bestandteil einer Kritik sein müssen.

    Nein, damit ein deutlicher Widerspruch: eine Kritik muss inhaltlich begründet sein. Ist sie das, trägt sie sich selber. Ein beinhaltetes Lob für positive Aspekte mag psychologisch begründet sein- notwendig für Verbesserungen ist es aber nicht.

    Die Kritik der Autoren war umfassend, vor Ort nicht durchführbar, ist anhand von Bildern dokumentierbar, und beinhaltet sogar die gefordertenden positiven Elemente.

    Insofern ist die Reaktion- wobei eine typische- Zeugnis der Grundproblematik, die in vielen Darstellerkreisen zu beobachten ist, und stellt über weite Strecken hinweg diesen ein mieserables Zeugnis hinsichtlich der aktuell schwelenden Debatte um ein einheitliches Konzept zur Beurteilung vor dem Hintergrund musealer Arbeit aus.

    Also: anstatt ob des Hinweises auf Maschinennähten mit allen möglichen und unmöglichen argumentativen Mitteln zu reagieren, warum nicht einfach mal hinsetzen, und einen Schritt in die richtige Richtung machen: mit der Hand nähen. Egal, welche Ausstellungen es falsch machen.

    28. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
  16. Ich bin mit der jetzt aufgemachten Richtung nicht einverstanden. Die letzten Kommentare wären, vorsichtig gesagt, im anderen Beitrag besser aufgehoben. Dort ging es um Kritik und Gegenkritik.

    In dieser Linie bitte ich darum, schlicht einmal zu akzeptieren, dass Menschen, die vor Ort waren, vor allem ihre Eindrücke wiedergeben können – in welcher Richtung auch immer. Aber die Debatte um Kritikfähigkeit gehört nicht in diese Schiene. Das ist nicht nutzbringend, weil schon anderenorts gründlich debattiert.

    Ich behalte mir vor, entsprechende Kommentare zu löschen und bitte erneut um Erlebniseindrücke.

    28. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
    von Marcel Schwarzenberger
    chronico
    16
  17. Jau, ich schließe mich Marcels Bitte an:
    Kritik und Gegenkritik ist ausgetauscht worden. Sie ist gehört worden, es werden auch Konsequenzen daraus gezogen. Evt. sogar persönliche.
    Hier sollen Eindrücke geschildert werden, wie Marcel bereits im ersten Kommentar sich gewünscht, ja gefordert hat.
    Für Kritik für die Teilnehmer der Feedbackbogen. Frau Crumbach als fachkundige Besucherin bekommt auch einen.
    Auf Angriffe auf Diskutanten wie auch Autorinnen welcher Art auch immer bitte ich abzusehen. Es geht hier um die Sache und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können.
    Und wenn Herr Börner meint , ich hätte mich blamiert, dann muss daraus nicht geschlossen werden, dass sich alle blamieren sollen.
    Das wäre dann wirklich peinlich.
    Ich möchte noch einmal ganz herzlich bitten.
    Torsten Kreutzfeldt

    28. Juli 2008, 14:07 Uhr • Melden?
    von Torsten Kreutzfeldt
    17
  18. @Torsten
    Gibt es den Feedbackbogen zum Kaiserlager Tilleda 2008 auch im Internet? Dann ließe sich der Link noch hier posten. Oder haben ihn alle Besucher und Akteure etc. schon in der Hand?

    28. Juli 2008, 14:07 Uhr • Melden?
    von Marcel Schwarzenberger
    chronico
    18
  19. Nachdem viel kritisiert und über Maschinennähte diskutiert wurde, möchte ich jetzt mal den Umkehrschluss wagen.
    Falls Radi Wilhelm recht hat (Beitrag 7 zum anderen Artikel) und Ariane tatsächlich „ein Exempel statuiert hat“, dann ist festzustellen, dass sie ihre Kritik an Maschinennähten und im Regen getragenen Holzschuhen festmachen musste. Dies bedeutet, dass die Gewandungen und Schuhe der Darsteller und der Gesamteindruck der Lager wenig Kritikpunkte zu bieten hatten. Dass das Gesamtbild des Darsteller- und Handwerkerlagers richtig und in sich stimmig war (wenn auch nicht durchgängig handgenäht). Und das kann man auch als Lob für die Veranstaltung, die Orga und die meisten der Darsteller auffassen.

    29. Juli 2008, 10:07 Uhr • Melden?
    von Annette Kreutzfeldt
    19
  20. Hier sollten doch Eindrücke und Szenen geschildert werden. Eine Pastorin fragte mich nach einem Stundengebet, ob wir das öfter machten und ob wir in ihre Gemeinde kommen könnten. Ein anderer Geistlicher mit Familie wollte wissen, ob der Altarstein die ursprüngliche Mensa der Pfalzkapelle sei. Etliche ältere Besucher der Horen zeigten sich sehr interessiert, trauten sich aber offensichtlich nicht zu fragen.
    Zu meinem Zelt haben sich leider nur 2 Besucher gewagt.

    29. Juli 2008, 11:07 Uhr • Melden?
  21. Das ist mir leider auch aufgefallen, dass sich viele der Besucher gar nicht zu den Zelten vorgewagt haben. Sie sind dem Weg gefolgt, sind zwar kurz stehen geblieben um einen Blick vom Weg aus zu wagen, haben aber in den seltensten Fällen auch die Wiese betreten und sind zum Zelt vorgekommen. Und das, obwohl wir unser Geteld meist in einladender Weise geöffnet hielten.
    Der Handwerkerbereich zog schon mehr Aufmerksamkeit auf sich, vermutlich allein durch die aktivere Darstellungserscheinung.

    Von den Veranstaltungen mit unserer Gruppe habe ich gelernt: Je weiter abseits vom kommerziellen Geschehen ein darstellendes Lager errichtet ist, desto weniger Besucher “verirren” sich dort hin.
    Vielleicht ist das ein Kritikpunkt für die nächste Veranstaltung. Um zu einem „vertretbaren“ kommerziellen Bereich zu gelangen muss erst das Darstellerlager durchquert werden.

    29. Juli 2008, 12:07 Uhr • Melden?
    von Geli Fink
    21
  22. Frau Kreutzfeld,
    dieser Umkehrschluß ist in keinster Weise haltbar. Darf ich nochmal darum bitten meinen Diskussionsbeitrag zu lesen?

    Zu dem Gewandungen, besonders zu den Schuhen, wäre sehr viel zu sagen. Allerdings, wie bereits geschreiben, ist mir klar, daß bei großen Veranstaltungen Abstriche nicht zu vermeiden sind.

    29. Juli 2008, 12:07 Uhr • Melden?
  23. Liebe Leute,
    bitte nicht mehr streiten !
    Nur noch Erfahrungsberichte, is denn dat so schwer !
    Danke,
    Torsten Kreutzfeldt

    29. Juli 2008, 13:07 Uhr • Melden?
    von Torsten Kreutzfeldt
    23
  24. Hallo zusammen,

    leider war ich kurzzeitig im Urlaub und habe erst heute mir die Artikel und alle Kommentare durchgelesen.

    Als erstes möchte ich Sabine Ebert und Ariane Rode für ihre Beiträge danken. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade leicht war all diesen Kommentaren zu folgen.

    Auch den Verfassern der Kommentare möchte ich Danken. Ich habe so feststellen können das meine Arbeit nicht umsonst war und ich noch eine menge Arbeit habe.

    Wir als Orga haben eine große Verantwortung zu stemmen. Zum einem müssen wir dem Veranstalter eine Veranstaltung liefern, die ihm gefällt und die Kassen wieder füllt. Er gibt uns das Geld, das wir den Darstellern geben können. Eine Veranstaltung die keine Gelder gibt, wird heutzutage kaum ein Darsteller noch besuchen. Zum Zweiten sind wir bemüht den Darstellern eine Plattform zu geben, auf denen sie ihre Arbeit präsentieren können. Und auch hier ist die beste Möglichkeit des Informationsaustauschs. Und zu guter letzt, die größte Verantwortung. Die Verantwortung gegen über dem interessierten Publikum. Das Publikum entscheidet ob eine Veranstaltung ein Erfolg wird oder nicht. Die einzigste ausnahmen ist das Wetter, das wir zum Glück nicht in der Hand hatten.

    Ich vom Orga-Team (Team = Toll ein anderer macht’s trifft hier nicht zu!) habe am Puls der Veranstaltung gearbeitet und versucht all diese Verantwortung zusammen zu einem Erfolg zu bringen. Ob wir das geschafft haben, werden wir nächstes Jahr erfahren, wenn es wieder heißt „Keiserlager in Tilleda 2009“. Ich für meinen Teil habe bereits am Sonntagabend gesagt „Ja, ich will es noch mal machen“. Ich weis aber dass ich es ohne Hilfe nicht schaffen werde.

    Mir selbst sind einige angesprochene Probleme im Vorfeld der Veranstaltung (ab Mittwoch zuvor) aufgefallen. Doch war es uns nicht möglich einen Ersatz kurzzeitig zu beschaffen. Wenn ich jemanden einlade und bemerke das die vorgaben nicht gänzlich umgesetzt wurden, kann ich darauf hinweisen und um kurzfristige Änderung bitten. Doch deswegen nicht den Aufbau verweigern oder? Natürlich haben wir die Verantwortung, wer aufbaut. Doch manchmal hat man den Griff daneben. Dann kommt noch dazu was man für Geldmittel zur Verfügung hat. Genügend Darsteller sind abgesprungen, die eine Frau Crumbach und eine Frau Rode die Freudentränen in die Augen getrieben hätten (Bitte nicht böse gemeint sein Silvia und Ariane, Ich schätze Eure Meinung sehr). Und auch im Vorfeld wurden Anfragen von uns abgetan, dass es sich nicht lohnen würde da aufzutreten (sei es finanziell oder darstellerisch). Wir habe in den letzen Jahren einen Wandel angefangen. Der wird noch dauern (soll keine Entschuldigung sein sondern nur ein Hinweiß)

    Wenn ich die Veranstaltung von 2007 und 2008 vergleiche kann ich mit ruhigem gewissen sagen: Wow! Da haben wir wieder einen großen Schritt geschafft! Und wir können noch mehr in diese Richtung schaffen, in der wir auch Frau Crumbach und Frau Rode zu Freudentränen (s.o.) bringen werden. Wenn sie uns helfen, geht das bestimmt schneller.

    Tilleda hat es verdient! Die Pfalz hat es verdient. Kritik, mag sie positiv oder negativ sein kann schaffen und vernichten, doch ich habe die Kritik hoffentlich verstanden und werde sie versuchen umzusetzen. Mögen die Veranstalter mir die Möglichkeiten geben.

    Meinen besonderen dank geht an Marco Baier (Danke für den Orden), Hieke Völkner, Inèz Dreyer, Geli Fink, Anna Günther (Ihre Meinung ist mir Wichtig http://chronico.de/erleben/menschenorte/0000499/kommentare/29.) für euren Zuspruch.

    Dank auch an Thorsten Seifert, Claus Meiritz, Sascha Klauss, Jens Börner und Ditmar Wenzel für die Belebung der Diskussion.

    Und Natürlich nicht zu vergessen Marcel Schwarzenberger für seine Arbeit als Moderator.

    Ich habe Lust weiter zu machen. Seid Ihr alles hier im Forum bereit zu helfen? Wenn ja, dann mal los! Wir haben bereits Strömungen gegen uns als Orga bemerkt und hoffen wieder den Auftrag zu bekommen. Ich bin der Meinung, dass 2009 wieder ein riesiger Schritt in die richtige Richtung geschaffen wird und wieder eine menge Fehler gemacht werden.

    In dem Sinne! Hab eine angenehme Zeit und bis 2009 in Tilleda

    Euer kleiner Maic ;O)

    PS: Torsten und Annette, Ich danke euch für viel mehr und Marita, danke für die ganze Energie

    30. Juli 2008, 14:07 Uhr • Melden?
  25. Hallo,
    ich habe auch an der Veranstaltung teilgenommen und bin sehr positiv überrascht worden. Ich werde im nächsten jahr auf jeden Fall wieder teilnehmen und mich bemühen die Veranstaltung voranzubringen.
    Und als Ansatz für Kritik gilt bei mir eigentlich immer:
    Mach´s mit, mach´s nach, mach´s besser! In diesem Sinne
    beste Grüsse
    Tom Lüdicke

    27. August 2008, 12:08 Uhr • Melden?

Ihr Kommentar zum Artikel „Bitte maßvolle Kritik!“


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