Living History

Der Fall Ulfhednar und die Folgen

Der Eklat in Paderborn markiert die Imageprobleme der Gruppe Ulfhednar. Ein Forum stellt die Frage: „Lebendige Wissenschaft oder verdeckte Propaganda?“ Die Debatte könnte weitere Konsequenzen haben. Aber welche?

Ulfhednar als Reiterkrieger des Frühmittelalters in eigenen Rekonstruktionen. (Foto: Ulfhednar / Ausstellung Eine Welt in Bewegung)
Ulfhednar als Reiterkrieger des Frühmittelalters in eigenen Rekonstruktionen. (Foto: Ulfhednar / Ausstellung Eine Welt in Bewegung)

Dossier

Darsteller im Brennpunkt

Was seit einigen Wochen grummelt, wirft Schatten auf die Living-History-Szene. Pessimisten könnten sagen: Sowieso schon vorhandene Gräben werden womöglich noch tiefer. Der vor gut acht Jahren gegründete und heute rund 50 Mitglieder – vornehmlich in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern – umfassenden Living-History-Gruppe Ulfhednar wird die Verbreitung von rechtem Gedankengut vorgeworfen. Sie steht im Brennpunkt der Ereignisse.

Nicht mal heftigste Kritiker streiten den Männern und Frauen um Ulfhednar-Chef Arian Ziliox eine hohe Kunstfertigkeit bei der Produktion von Rekonstruktionen ab. Dieser gute Ruf auf fachlicher Ebene verschlimmere aber die angeblich von Ulfhednar ausgehende Gefahr, finden sie. Mainz, Krefeld, Bonn, Berlin oder Ellwangen – die Liste der Museumsstandorte, die Ulfhednar buchten oder deren Rekonstruktionen verwendeten, ist lang. Ebenso die Zahl der Fernsehproduktionen, bei denen Ulfhednar-Mitglieder mitwirkten. Die Gruppe transportiere „bedenkliche Aussagen“ in die Öffentlichkeit, meint Karl Banghard, Leiter des Freilichtmuseums Oerlinghausen. Und das vor allem bei Auftritten in den großen Vitrinenmuseen, die ein sich immer schneller drehendes Ausstellungskarussell mit Living-History-Programmen bestücken wollen. Die dabei eine „Einkaufsmentalität“ an den Tag legen, die zu wenig auf die Hintergründe der Gruppen achte.

Die Sache mit dem Germanenkult

Ulfhednar ist unter anderem spezialisiert auf die Darstellung von Wikingern und Kelten. Und die Gruppe hegt eine so heftige Vorliebe für germanische Kulturen, dass Kritiker sie für regelrecht missionarisch halten. Besonders merowingerzeitliche Rekonstruktionen weisen oft mehr oder minder klare Darstellungen von Sonnensymbolen auf: als Swastika, Hakenkreuz oder ähnlichen Formen. Mit diesen Darstellungen eckte die Gruppe zunehmend bei Wissenschaftlern, Museumschefs und anderen Reenactors an. Mit der Folge, dass vor allem Freilichtmuseen aus dem europäischen Verband EXARC Ulfhednar nicht mehr für Auftritte buchten.

Hinzu kommen musikalische Ableger von Ulfhednar wie die thüringische Pagan-Metal-Band „Menhir“. Die Musiker werben mit ihrer Reputation als Living-History-Akteure. Ihnen wird Germanenkult und ein Hang zum vorchristlichen Heidentum vorgeworfen. In manchen Kreisen hat Ulfhednar deshalb das Image einer rechtslastigen Vereinigung weg. Da halfen andere Stimmen wenig, wie die eines Keltendarstellers, der die Gruppe von gemeinsamen Auftritten her kennt (Name liegt der Redaktion vor): „Ich habe keine Anzeichen von Rechtsradikalismus feststellen können.“

SS-Tätowierung in Paderborn

Ulfhednar manövrierte sich auch selbst in eine Entwicklungsspirale, die in einen Missgriff seitens der Gruppe und schließlich in die jüngst stattgefundene Podiumsdiskussion mündete: Ulfhednar galten bis zum 28. April dieses Jahres bei vielen deutschen und internationalen Museen als Koryphäen ihrer Zunft. Das Historische Museum Paderborn buchte Ulfhednar just für diesen Tag anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung „Eine Welt in Bewegung“ rund um die Merowingerzeit. Die vorsommerliche Hitze war groß, nach erfolgtem Auftritt zog ein Darsteller sein Hemd aus – und zeigte eine Tätowierung mit dem verbotenen Nazispruch „Meine Ehre heißt Treue“.

Ziliox distanzierte sich später von dem tätowierten Mann. Man habe ihn nicht so gut gekannt, wird er sagen, und auch dies: „Er tritt nicht mehr mit uns auf. Was passiert ist, tut uns leid.“ Für viele, die Ulfhednar ohnehin schon mit Misstrauen begegneten, war damit das Fass übervoll. Der Ur- und Frühgeschichtler Albrecht Jockenhövel von der Universität Münster verbreitete zum Archäologentag Mitte Mai in Mannheim eine schriftliche Warnung vor Ulfhednar. Die Protestnote richtete sich auch an die Verantwortlichen in den großen Museen. Also an jene, die mit Reenactors zusammenarbeiten und jene, die das Budget für Aufträge und Auftritte verwalten.

Jockenhövel verwies auf mit Hakenkreuzen versehene Borten an Tuniken und Satteldecken von Ulfhednar. Und auf die Gruppenstandarte, die ebenfalls ein abgewandeltes Hakenkreuz trage. Das wiederum von Formen und Farben umgeben ist, die einen Historiker (Name liegt der Redaktion vor) an das Zeichen der SS-Leibstandarte „Adolf Hitler“ erinnert. „Das Hakenkreuz ist bei Ulfhednar ist omnipräsent, und das ist bedenklich“, sagt er. Darin ist er sich mit Professor Jockenhövel einig, der findet, in dieser „geballten“ Zusammenschau „wird ohne Zweifel eine Botschaft über die Hakenkreuz-Symbolik in die Öffentlichkeit transportiert“. Will heißen: eine ideologisch geprägte Botschaft.

Die Sache mit dem Hakenkreuz

Jockenhövels Mannheimer Erklärung löste eine Diskussionsflut in der Living-History-Szene aus. Davon blieben auch die Wissenschaftler und Museumsleute nicht unberührt, die mit dieser Szene zu tun haben. Es ging um archäologische Belege für oder gegen die angeblichen oder tatsächlichen Hakenkreuzdarstellungen bei Ulfhednar; um die Frage nach Sinn oder Unsinn, ein derart belastetes Symbol überhaupt zu verwenden – und die Frage, ob Darsteller, gleich welcher Couleur, private Glaubensbekenntnisse oder Weltanschauungen in ihre Programme einarbeiten dürfen.

Die „Schuld“ von Arian Ziliox und seiner Gruppe schien für viele erwiesen. Dass Ulfhednar die Verwendung des Sonnensymbols als Geschichtsdarstellung verteidigte, die sachlich nichts mit einer Verherrlichung des Faschismus zu tun habe, mochte ihnen kaum noch jemand abnehmen. In einer, womöglich naiv wirkenden, Trotzigkeit beharrt die Gruppe seit Jahren darauf, Hakenkreuze zu verwenden. Das war Wasser auf den Mühlen der Kritiker.

Aber es gab auch einzelne Stimmen, die von „Rufmord“ sprachen und übertriebenen Vorwürfen. Mit Ulfhednar werde ein Konkurrent um den doch recht kleinen Kuchen, sprich: Museumsaufträge, ausgeschaltet, sagt jemand, der die Szene kennt (Name liegt der Redaktion vor). Und er spricht davon, dass – Indizien hin oder her – auch für Ulfhednar die Klausel gelte: „Im Zweifel für den Angeklagten.“ Die Paderborner zumindest erkundigten sich vor der Auftragserteilung beim Verfassungsschutz über Ulfhednar – ohne Befund.

Ziliox selbst sagte in einer Stellungnahme vom 27. Mai: „Niemand in unserer Gruppe ist Mitglied in einer Rechtspartei, noch in irgendeiner rechten Szene aktiv.“ Zwar behauptet dann auch er, der Fall diene dazu, „Kontrolle über den Living-History-Bereich auszuüben“. Als Zentrum der Kritik machte er aber weniger geschichtsnahe Kreise verantwortlich, sondern vielmehr eine „Kampagne der Antifa“. Ob er damit in den Augen auch gutwilliger Reenactors und Wissenschaftler übers Ziel hinausgeschossen ist, muss sich noch zeigen.

Museumsleute werden hellhörig

Den vorläufigen Höhepunkt markiert die Podiumsdiskussion am 29. Juni in Paderborn. Der große Saal im Bürgerhaus nahe dem Museum ist bis auf den letzten Platz besetzt. Interessierte Laien, Living-History-Darsteller und vor allem Vertreter von Museen quer durch die Bundesrepublik – insgesamt fast 100 Zuhörer – waren angereist. Ziliox ist dabei, Jockenhövel ließ sich aus Termingründen entschuldigen.

Es beginnt: Eine Diskussion, die auf dem Podium und im Publikum kaum jemanden unberührt lässt. Und eine, die seitens der Paderborner Veranstalter durchaus auch eine Gesamtbetrachtung der Living-History-Szene sein soll. „Es geht nicht um Kritik, sondern um Aufklärung“, sagte Museumsleiter Norbert Börste vorab auf chronico-Anfrage. Aufklärung also über die Grenzziehung zwischen „Lebendiger Wissenschaft“ (Living History in Museen) sowie „neuheidnischem Gedankengut und blankem Rechtsradikalismus“, schrieb Börste in seiner Einladung.

Statistisches Material über rechtsextreme Tendenzen in der Living History gibt es mangels Erhebungen nicht. Und so konzentriert sich das Geschehen freilich vor allem auf Ulfhednar. Auch Banghard hat keine „Unterwanderung“ der Szene durch die Rechte ausgemacht. Es gebe vereinzelte Fälle, aber „keine steigende Tendenz“, hatte er zuvor chronico gesagt. Dafür zieht der Museumschef aus Oerlinghausen nun eine Menge Bildmaterial über Ulfhednar-Auftritte heran. Fotos mit Hakenkreuzdarstellungen auf Kleidern, Schwertgriffen oder Schilden. Bilder von einer Kriegerstatue bei einem Menhir-Konzert, die ein Hakenkreuz auf der Stirn trägt. Und er spricht davon, dass sich Ulfhednar-Mitglieder oft über Dinge wie „Ehre“ und „Treue“ auslassen würden. Diese Werte, warnt Banghard, bekämen durch die Reenactment-Auftritte von Ulfhednar „einen seriös anmutenden Charakter“. Ihm gehe es nicht einmal darum, welche „politische Selbsteinschätzung“ die Gruppe hege. Problematischer sei, „dass sie verzerrte Geschichtsbilder transportiert“. Und das zu vermeiden, sei eben die Aufgabe von Museen. Komme es dort zu Auftritten mit fragwürdigen Inhalten, sei das bedenklicher als etwa auf „Mittelaltermärkten“, sagt Banghard.

„Sonnensymbol ist politisch aufgeladen“

Banghard lehnt Hakenkreuzdarstellungen indes nicht grundsätzlich ab. Gegen belegte Sonnensymbole sei nichts einzuwenden. „Nach welchen Qualitätskriterien beurteilen Museen die Gruppen eigentlich?“, fragt Harald Baer, Theologe in der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle in Hamm. Das Hakenkreuz sei „politisch aufgeladen“ und könne nicht mehr „als bloßes Sonnensymbol“ verwendet werden. „Das ist quasi unumkehrbar“, sagt er. Dem stimmt die Bremer Landesarchäologin Uta Halle zu: „Selbst mit Belegen gehört es nicht in Museumsausstellungen.“

Das wiederum will Wilfried Menghin, pensionierter Ex-Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte so nicht im Raume stehen lassen. „In korrektem Rahmen, etwa als Ziersymbol, stört es nicht“, sagt er. Allerdings dürfe die Replik einer Swastika-Darstellung nicht stilisiert werden. „Es muss der archäologische Befund erkennbar sein.“ Banghard hatte Ulfhednar unter anderem vorgeworfen, eine solche Stilisierung des Symbols auf der Vereinsfahne in der Art vorgenommen zu haben, dass das Hakenkreuz stärker zur Geltung komme. Stärker als im Vorbild zu sehen, auf das sich die Gruppe beruft: die Darstellung auf einem Riemenverteiler aus Niederstotzingen (Grab 9). Diese Fahne werde zurzeit neu genäht, sagt Ulfhednar-Chef Ziliox.

Archäologin Halle kommt erneut auf die Ideologie zu sprechen. „Wichtig ist doch die Frage, was steckt bei den Gruppen dahinter?“ Baer legt nach und kreidet „neuheidnischen Gruppen“ eine verquere Geschichtsdarstellung an, wenn sie einschlägige Symbole benutzen. „Da wird oft Konstruktion und nicht Rekonstruktion betrieben.“ Im Publikum werden Stimmen laut, die in ihrer Quintessenz nach „ideologiefreier Living History“ verlangen. Ziliox steht in diesem Moment auf verlorenem Posten. Wiederum betont er, keine „rassischen“ oder „völkischen“ Ansichten zu verbreiten. „Und ich bin kein Christenfeind“, ruft er in Richtung Baer, der Neuheiden pauschal eine „Christentumsfeindlichkeit“ unterstellt. Die Emotionen kochen hoch, eine Frau zeigt sich entsetzt über die „schamlose Verwendung des Hakenkreuzes“ bei Ulfhednar.

Haben Museen versagt?

Wiederum distanziert sich Ziliox nicht von seinem Vorgehen. In anderen Ländern, unter anderem in Osteuropa, gehe man viel unbefangener mit den ursprünglichen Bedeutungen der Sonnensymbole um, sagt er. „Es gibt Funde, also auch die Chance, offen damit umzugehen.“

Menghin pocht auf die Bedeutung der Living History für die Wissenschaft. „Wir sind darauf angewiesen“, sagt er. Für die praktische Umsetzung von Funden in wirklichkeitstreue Nachbildungen hätten die Museumsleute ohnehin kaum Zeit. Eine besondere Vorliebe für Ulfhednar-Rekonstruktionen mit Swastika darf man Menghin keineswegs unterstellen. Auch er verwahrt sich gegen allzu beliebige Nutzung. Er vermisse aber schlicht „das Augenmaß“ bei der Diskussion. Und er würde Ulfhednar nach wie vor engagieren.

Michael Schmauder, Kurator im Rheinischen Landesmuseum Bonn, platzt angesichts vieler Vorwürfe der Kragen. Jockenhövels öffentliche Erklärung bezeichnet er als „undemokratisch.“ Eine Anzeige gegen den Tätowierten von Paderborn wäre der richtige Weg gewesen. „Aber man kann nicht eine ganze Gruppe in Sippenhaft nehmen“, wettert er. Auch er halte nichts von einer Anhäufung von Hakenkreuzen auf der Ausrüstung der Darsteller. Doch mit der nun angebrochenen Diskussion bestehe die Gefahr, dass jeder, der eine Swastika zeige, „gleich als rechts oder völkisch gilt“.

Und Schmauder wirft seiner eigenen Zunft ein gewisses Versagen vor. Die Diskussion hätte – auf fachlicher, und damit sachlicher Ebene – viel früher beginnen müssen. „Wir Wissenschaftler sind gefragt, mit Reenactmentgruppen zu reden.“ Das ist etwas, das sich Michael Theren von Kavalleriegruppe „Timetrotter“ schon lange wünscht. Seit fast 20 Jahren betreibe er historische Darstellung und ist mit seiner Gruppe oft Teil von museumspädagogischen Programmen. „Aber bislang gab es niemals ein qualitatives Feedback von den Museen“, sagt Theren. Auch seine militärhistorischen Darstellungen könnten von manchem Besucher als „kriegsverherrlichend“ gewertet werden, gäbe es nicht die begleitenden Kommentare.

Theren stellt klar: „Ideologiefreies Reenactment gibt es praktisch nicht.“ Und meint damit die fast unausweichliche Vermengung von puren Rekonstruktionen archäologischer Funde mit einer gewissen Interpretation. Denn genau das tun viele Darsteller mehr oder minder ausgeprägt.

Und was wird nun?

Es zeigt sich schnell: Die Podiumsdiskussion kann lediglich der Auftakt zu einer ganz grundsätzlichen Debatte sein. Eine Debatte, die das Gros der Anwesenden indes vornehmlich auf das Verhältnis zwischen Museen und Living History beschränkt. Die praktisch vorhandene Mischzone hin zu weniger musealen Veranstaltungen und Gruppen wird dabei ausgeblendet. Doch selbst für das fokussierte Feld stehen weitere Schritte noch aus. Als einziger Ausblick kommt der Vorschlag einer Museumsmitarbeiterin aus Hamm, per Anschreiben auch die Museumsverbände einzubeziehen.

Das zweite Fazit ist für Ulfhednar eine bittere Pille: Für Ziliox sei klar, dass derzeit kaum ein Museum seine Gruppe noch buchen werde. Wirtschaftlich könnten sie vor dem Aus stehen.

Und da ist noch mehr: Unterschwellig schwingt bei manchem Vertreter der Living-History-Szene nun die Sorge mit, dass eine – seit langem diskutierte – Zertifizierung nach Qualitätsaspekten künftig von einer Überprüfung der privaten Gesinnung überlagert wird. Gibt es dann keine Inszenierung kultischer Handlungen, etwa von römischen Riten, mehr? Gelten dann Darsteller von Ritterorden, die oft auch kirchliche Zeremonien zelebrieren, plötzlich allesamt als religiöse Fanatiker? Und sind esoterisch angehauchte Keltenfans dann gefährliche Heiden, die die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttern wollen?

Diese zugespitzten Fragen illustrieren, welche Sorgen im Raume stehen. Und fraglich bleibt auch, ob es sich Reenactors und Museumsleute leisten können, etwa die Szene der Mittelaltermärkte auszublenden. Auch von dort rücken immer wieder Akteure in die Reihen jener Gruppen nach, die es mit ihrer Ausstattung möglichst historisch exakt nehmen. Und schließlich dürfte die Wahrnehmung des Publikums für tatsächliche oder angebliche Grenzen entscheidend sein. Will heißen: Erleben Menschen beispielsweise auf sogenannten „Wikingermärkten“ rechtsradikale Gesinnungen, könnten sie dies sehr wohl mit Nordmanndarstellungen im musealem Umfeld vergleichen. Der Museumswelt, aber auch anderen Organisatoren historisch geprägter Veranstaltungen, steht ein schweres Stück Arbeit bevor: Sie müssen den Spagat schaffen, ihr Publikum vor extremistischen Darstellern zu schützen – ohne aber zugleich Gefahr zu laufen, aus Zeit- und Kostendruck pauschale Verurteilungen vorzunehmen.

Marcel Schwarzenberger  |  Artikel vom 01. Juli 2008

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